Ferdinand Berthoud: Chronometer FB-1R. 6-1 | SIHH 2018

Tourbillon mit Regulatoranzeige

Martina Richter
von Martina Richter
am 1. Februar 2018

Der Chronometer FB-1 R.6-1 erweitert mit einer innovativen Regulatoranzeige und einem 44 Millimeter großen Gehäuse aus Edelstahl die Kollektion der Chronométrie Ferdinand Berthoud. Die Molekularstruktur des Stahls wurde durch einen thermochemischen Prozess mit gasförmigem Kohlenstoff verstärkt, was ihm eine Oberflächenhärte von 1.200 Vickers verleiht. Er ist dadurch korrosionsresistent und biokompatibel.

Ferdinand Berthoud: Chronometer FB-1R. 6-1
Ferdinand Berthoud: Chronometer FB-1R. 6-1

Die Flanken des Gehäuses sind bei zwei und elf Uhr durch zwei Fenster durchbrochen, welche es erlauben, den Antrieb durch Kette und Schnecke des Handaufzugskalibers FB-T.FC.R zu beobachten, der hier umgekehrt und fliegend gelagert ist. Zu den beiden Bullaugen gesellt sich der verschraubte Stahlboden mit einem Einsatz aus entspiegeltem Saphirglas, das den Blick auf die Verzierungen des Manufakturwerks freigibt. Auch das Tourbillon ist speziell: Es vollführt zwar eine Umdrehung pro Minute, zeigt jedoch nicht direkt durch die Drehung des Käfigs die Sekunde an. Der Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1R. 6-1 ist eines der raren Tourbillons mit zentraler Sekundenanzeige, die ein extrem langer, schlanker, aus vergoldeter Bronze gefertigter Zeiger übernimmt. Angezeigt werden die Sekunden auf einem mattierten Rehaut aus schwarz rhodiniertem Neusilber am Zifferblattrand.

Ferdinand Berthoud: Das Uhrwerk der Chronometer FB-1R. 6-1
Ferdinand Berthoud: Das Uhrwerk der Chronometer FB-1R. 6-1

Die neuartige Konstruktion des Chronometers Ferdinand Berthoud FB 1R.6-1 führt zu einer grundlegend anderen Zeitanzeige gegenüber existierenden Regulatoren. Das Zifferblatt aus Neusilber hat drei kleine Öffnungen. Die erste bei zwei Uhr erlaubt das Ablesen der Stunden, die auf einer entspiegelten Saphirscheibe als arabische Ziffern abgedruckt sind und vor einem weißen Hintergrund hervortreten. Die zweite wie ein Kloben mit Unruh anmutende Öffnung auf der linken Seite inszeniert einen neuartigen und zum Patent angemeldeten Mechanismus der Gangreserveanzeige. Und die dritte Öffnung im Zentrum der Minutenanzeige bei zwölf Uhr gibt den Blick auf das Räderwerk frei. Die 20 vorgesehenen Exemplare zum Preis von jeweils 238.500 Euro sind für informierte und leidenschaftliche Sammler vorgesehen. MaRi

Ferdinand Berthoud: Chronometer FB-1R. 6-1, Skizze der Gangreserveanzeige
Ferdinand Berthoud: Chronometer FB-1R. 6-1, Skizze der Gangreserveanzeige

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