Gérald Charles: Im Schleichgang

Witold A. Michalczyk
von Witold A. Michalczyk
am 4. März 2009
Ein ausgeklügelter Mechanismus sorgt den schleichenden Wechsel der Stunden
Ein ausgeklügelter Mechanismus sorgt den schleichenden Wechsel der Stunden

Wer weiß, das hinter der Marke Gérald Charles der legendäre Uhrendesigner Gérald Genta steht, zieht selbstverständlich auch eine Verbindungslinie von der A-Evolution zur Evolution aus dem Jahr 1981, dem automatischen Minutenrepetierer im nur 2,72 Millimeter hohen Gehäuse. Die A-Evolution, die es nun auch in der Linie Carrée, gibt hat zwar keinen Klangmechanismus, doch das Kaliber GC 22 verfügt über eine andere außergewöhnliche Funktion: Sobald der zentrale Minutenzeiger am Fenster der Stundenscheibe ankommt (also etwa fünf Minuten vor der vollen Stunde), beginnt diese Scheibe schleichend mitzulaufen, bis die Stunde vollendet ist. Das Modell ist auf insgesamt 25 Exemplare limitiert und ist wahlweise mit Gehäuse in Weiß- oder Roségold erhältlich. Bei den Zifferblättern kann man zwischen weißem Perlmutt und blauem Lapislazuli wählen. In beiden Varianten kostet die Uhr 24 800 Euro. wam

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