Glashütte zur DDR-Zeit

Sonderausstellung im Uhrenmuseum Glashütte

Thomas Wanka
von Thomas Wanka
am 24. August 2015

Trotz der damals oft schwierigen Umstände gelang es Glashütter Konstrukteuren, Uhrmachern, Feinmechanikern und Werkzeugmachern zur DDR-Zeit, die Uhrmacherei in der Kleinstadt zu erhalten. Diesem Erfolg widmet das Uhrenmuseum der Stadt in diesem Jahr die Sonderausstellung „Glashütte zur DDR-Zeit“.
Eine Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen, bietet sich im September diesen Jahres: Zum umfangreichen Programm der UHREN-MAGAZIN-Leserreise gehört auch ein Museumsbesuch. Melden Sie sich jetzt noch an, und lernen Sie die Uhrenstadt Glashütte kennen: Weitere Informationen zur Reise erhalten Sie hier!

Das Plakat zur Ausstellung Glashütte in der DDR-Zeit.
Das Plakat zur Ausstellung Glashütte in der DDR-Zeit.

Zur Leserreise gehört neben dem Besuch des Museums auch die Besichtigung zahlreicher Fertigungsstätten und Ateliers ausgewählter Uhrenmarken. Eine davon ist Glashütte Original, die nach dem Ende der DDR aus dem Volkseigenen Betrieb Glashütter Uhrenbetriebe, kurz VEB GUB, hervorging. Als dieser Betrieb am 1. Juli 1951 gegründet wurde, begann damit ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Glashütter Uhrenindustrie.

Museumsdirektor Reinhard Reichel  bei der Eröffnung der Sonderausstellung.
Museumsdirektor Reinhard Reichel bei der Eröffnung der Sonderausstellung.

Viele Zeugnisse aus der Zeit wurden liebevoll zusammen getragen.
Viele Zeugnisse aus der Zeit wurden liebevoll zusammen getragen.

Das Unternehmen fertigte zahlreiche Produkte an, die in Alltag und Wissenschaft Verwendung fanden. Wie vielfältig die Produktpalette war, können Sie sich bei der Sonderausstellung im Uhrenmuseum angucken: Armbanduhren sind dort ausgestellt, aber auch Marinechronometer, Sondermaschinen sowie Wand- und Schaltuhren. Der VEB Glashütter Uhrenbetriebe entwickelte sich bis 1990 zum größten Arbeitgeber der Region. Aus diesem Grund bekleidete er auch viele Aufgaben, die über die Fertigung von Zeitmessern hinausgingen, wie die Sonderausstellung deutlich macht: Auch die Aus- und Weiterbildung talentierter Menschen und verschiedene Angebote zur Freizeitgestaltung zur Zeiten der DDR werden im Museum beleuchtet. Neben einer Auswahl der damaligen Uhrenproduktion gibt es auch Werkzeuge, Spezialmaschinen, Lehrmittel, Zeichnungen und zahlreiche Fotografien zu sehen. Wie damals Vertrieb und Vermarktung umgesetzt wurden, zeigen ausgewählte Werbefilme und Prospekte.

Uhrenmuseum Glashütte: Leserreise Glashütte
Begeistert tauchten die Uhrenliebhaber bei der Leserreise nach Glashütte 2014 im Museum in die Geschichte Glashüttes ein.

Besuchen Sie die Ausstellung zusammen mit anderen Uhrenliebhabern bei der Leserreise des UHREN-MAGAZINS, lernen Sie sicherlich auch Reinhard Reichel kennen, den Direktor des Hauses. Wenn er Ihnen beim Gang durch das Museum nicht begegnet, dann sicherlich beim CEO-Dinner, einem beliebten Highlight der Leserreise. Im Rahmen des Dinners haben Sie die Möglichkeit Gründer und Geschäftsführer Glashütter Uhrenmarken persönlich kennenzulernen. Die Gäste kommen direkt aus den Häusern, durch die Sie UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur Thomas Wanka tagsüber führt: Moritz Grossmann, Nomos, Wempe, Glashütte Original und A. Lange & Söhne.

Besuchen Sie das Uhrenmuseum mit anderen Mechanikfans, jetzt zur Leserreise anmelden: Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier!

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