Glashütte Original: Südpol-Uhr

Die Senator Observer 1911 – Julius Assmann von Glashütte Original
Die Senator Observer 1911 – Julius Assmann von Glashütte Original

Am 14. Dezember 1911 erreichten der Norwegische Polarforscher Roald Amundsen und sein Team als erste Menschen den geografischen Südpol. Mit dabei waren mehrere Beobachtungsuhren, die dem Team zur Navigation dienten. Darunter befand sich auch eine Taschenuhr, die 1907/08 in der Werkstatt des Glashütter Uhrmachers Julius Assmann entstand. Zum Gedenken an diese Expedition lanciert die sächsische Uhrenmanufaktur Glashütte Original das Uhrenmodell Senator Observer 1911 – Julius Assmann. Auf dem Zifferblatt der Weißgolduhr zeigen sich die kleine Sekunde bei der Neun und eine Gangreserveanzeige bei der Drei. Natürlich darf das markentypische Panoramadatum mit den zwei auf gleicher Höhe liegenden Scheiben bei Sechs Uhr nicht fehlen. Die Birnenzeiger und die Schienenminuterie erinnern an historische Taschenuhren.

Historisches Vorbild: eine Beobachtungsuhr von Julius Assmann
Historisches Vorbild: eine Beobachtungsuhr von Julius Assmann

Während Beobachtungsuhren von Hand aufgezogen wurden, hat Glashütte Original die neue Observer bewusst mit dem Automatikkaliber 100-14 ausgestattet, das durch den Saphirglasboden betrachtet werden kann. Dieses verfügt neben den typischen Glashütter Merkmalen wie Dreiviertelplatine und verschraubte Goldchatons auch über einen Nullstellmechanismus zum Synchronisieren des Sekundenzeigers über einen Drücker. Der Mechanismus ist übrigens nicht mit der Aufzugswelle gekoppelt; die Unruh schwingt daher weiter. Der Senator Observer 1911 – Julius Assmann ist auf 25 Exemplare weltweit limitiert und kostet mit Büffellederband rund 25.000 Euro. km

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