Grand Seiko in 5 Schritten erklärt

Die Seiko-Boutique in Frankfurt am Main ist die größte Markenboutique in Europa. Zur Eröffnung am 17. Juli 2015 konnten sich exklusiv über Watchtime.net 50 Gäste anmelden. Da dieses Kontingent schnell erschöpft war, entschlossen sich Seiko Deutschland und Watchtime.net, diese Veranstaltung am 25. November neu aufzulegen. Wieder konnten nicht alle Interessierten berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Thomas Wanka, Chefredakteur des UHREN-MAGAZINS. Er führte die Gäste durch die 55-jährige Geschichte der Grand Seiko.

Erste Grand Seiko 1960: Hinter dem Konzept der »Grand Seiko« steht die Idee der »idealen Uhr«. Sie soll präzise, langlebig, ablesbar und tragbar sein. Die erste Grand Seiko besaß ein Handaufzugwerk mit 18.800 Halbschwingungen. Schnell kamen ein Datum (1963), eine Automatikversion (1966) und 1968 ein automatischer Schnellschwinger mit 36.000 Halbschwingungen hinzu.
Erste Seiko 1924: 1923 vernichtete das Kantô-Erdbeben und ein daran anschließender Großbrand die Fabrik. Kintaro Hattori ersetzte alle 1.500 Uhren, welche zu diesem Zeitpunkt bei ihm zur Reparatur waren, aus eigener Tasche und dem Firmenvermögen. Der Ruf des Unternehmens verbreitete sich entsprechend und bereits 1924 erschien die erste Armbanduhr unter dem Namen Seiko.
Grand Seiko 2015: 1998 wurde die Grand Seiko wieder zum Leben erweckt, nachdem die Fertigung 1975 ausgelaufen war. Die Fertigungstiefe beträgt nahezu 100 Prozent, speziell bei Aufzugfedern und Unruhspiralen besitzt Seiko eigene Technologien und Materialien. Die hohen Anforderungen des Grand Seiko Standards gelten auch heute wieder. Zum Jubiläum präsentiert Seiko auf der diesjährigen Baselworld eine Hommage an die erste Automatikversion von 1986 in limitierter Auflage.
GS Standard: Um die Präzision seiner Uhren unter Beweis zu stellen, nahm Seiko an japanischen Chronometerwettbewerben teil. 1957 gingen alle ersten fünf Plätze an Seiko. 1967 erreichte Seiko in der Schweiz hinter Omega Platz zwei und drei. Daraufhin schlossen die Schweizer ausländische Firmen aus. Seiko entwickelte einen eigenen Standard, der über die Anforderungen der Chronometervorschriften hinausgeht.
Laurel 1913: 1881 wurde Seiko als Seikosha von Kintaro Hattori in Tokio gegründet. Zunächst befasste man sich mit Reparaturen. Später kamen Wanduhren hinzu. Bereits 1913 wurde mit der »Laurel« die erste Armbanduhr produziert. Sie stammte vollständig aus eigener Fertigung, ohne importierte oder zugekaufte Komponenten.

Dabei konzentrierte er sich, passend zum Schwerpunkt der UHREN-MAGAZIN-Strategie, auf die Geschichte der mechanischen Grand Seiko. Im Anschluss hatten die Gäste ausführlich Gelegenheit, die ausgestellten Modelle der verschiedenen Seiko-Kollektionen einer genauen Betrachtung zu unterziehen und sie schon einmal probehalber an den Arm zu legen.

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UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur Thomas Wanka während einer Videoeinspielung zu seinem Vortrag.
UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur Thomas Wanka während einer Videoeinspielung zu seinem Vortrag.

Frank Deckert, Geschäftsführer von Seiko Deutschland, erläutert den Gästen die Uhren der Kollektion im persönlichen Gespräch.
Frank Deckert, Geschäftsführer von Seiko Deutschland, erläutert den Gästen die Uhren der Kollektion im  Gespräch.

Die Mitarbeiter der Seiko-Boutique gaben bereitwillig Auskunft und beantworteten geduldig alle Fragen zu den unterschiedlichen Technologien, welche Seiko in seinen Uhren anbietet. Weitere Informationen zur Kollektion enthält der Artikel über die Meilensteine von Seiko, den Sie hier kostenlos herunterladen können.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Danke für die tolle Erklärung mit den Bildern. Die Grand Seiko ist technisch einfach ein Meisterwerk.

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