Produkt: Download: Bulgari Octo Finissimo Chronograph GMT Automatic im Test
Download: Bulgari Octo Finissimo Chronograph GMT Automatic im Test
Der Octo Finissimo Chronograph GMT Automatic ist bereits der fünfte Weltrekord von Bulgari. Sein Verhalten im UHREN-MAGAZIN-Test ist ebenfalls rekordverdächtig.

Gut und günstig: 10 Chronographen unter 2.000 Euro

Erschwingliche Chronographen im Überblick

Den Einstieg in die Welt der Kurzzeitmessung erleichtern Chronographen in der Preisklasse unter 2.000 Euro. Allerdings wird es nach unzähligen Preiserhöhungen immer schwerer, Chronographen zu finden, die weniger als ein Kleinwagen kosten. Bei den hier gezeigten Modellen findet man zwar keine Manufakturwerke, aber spannende Designs und eine durchaus hochwertige Ausstattung. Überraschend: Viele der Uhren kommen aus Deutschland. Weniger überraschend: Viele Swatch-Group-Marken profitieren von den Synergien innerhalb des Konzerns.

Chronograph unter 2.000 Euro #1: Damasko DC 58

Damasko DC 58
Damasko DC 58

Damasko verwendet für seine Zeitmesser eisgehärteten, nickelfreien Edelstahl. Dieser Stahl ist aufgrund einer speziellen Wärmebehandlung etwa viermal härter als der üblicherweise verwendete Edelstahl und macht die Uhr besonders robust. In Kombination mit einer verschraubten Krone und einem verschraubten Boden hält das 40 Millimeter große Gehäuse des Flieger-Chronographen DC 58 bis zehn Bar wasserdicht. Angetrieben wird der Stopper vom Eta-Automatikkaliber 7750. Dank Weicheiseninnengehäuse bleibt das Werk vor Magnetfeldern geschützt. Der Preis beträgt 1.970 Euro.

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Chronograph unter 2.000 Euro #2: Certina DS Chronograph Automatic

Certina: DS Chronograph Automatic
Certina: DS Chronograph Automatic

Für 1.890 Euro erhält man bei Certina diesen attraktiven Retro-Chronographen. Das Design des DS Chronograph Automatic ist an ein Modell aus den 1940er-Jahren angelehnt: Das silberfarbene, gewölbte Zifferblatt mit kleiner Sekunde bei neun Uhr und Stoppminuten bei drei Uhr, die Gestaltung der Indexe und Zeiger und die Tele- und Tachymeterskala am Zifferblattrand schaut sich die neue von ihrem historischen Vorbild ab. Das Edelstahlgehäuse vergrößert Certina auf moderne 42 Millimeter und stattet es mit Saphirglas aus. Im Innern der zehn Bar wasserdichten Uhr tickt das Eta-Kaliber A05.H31 mit Siliziumspiralfeder und 60 Stunden Gangreserve.

Chronograph unter 2.000 Euro #3: Sinn Spezialuhren 103 St

Sinn: 103 St
Sinn: 103 St

Als Einsteigerchronograph verzichtet das Modell 103 St auf ein Saphirglas und auf Sinn-typische Techniken zum Schutz vor Beschlag oder extremen Temperaturen. Dafür ist die 41-Millimeter-Stahluhr für 1.790 Euro antimagnetisch nach DIN 8309 und bietet eine Wasserdichtheit von 20 Bar sowie eine verschraubte Krone. Den Antrieb übernimmt der Eta-Chronographenklassiker Valjoux 7750.

Chronograph unter 2.000 Euro #4: Alexander Shorokhoff Royal Blue

Alexander Shorokhoff: Royal Blue
Alexander Shorokhoff: Royal Blue

Alexander Shorokhoff widmet das auf 100 Stück limitierte Modell Royal Blue der Hansestadt Hamburg. Das Edelstahlgehäuse mit einem Durchmesser von 43,5 Millimetern kommt mit einem blauen Zifferblatt, das das Kürzel „HH“ trägt. Im Innern verbaut die Marke das Handaufzugskaliber 3133.AS auf Basis des Poljot 3133. Dieses wird bei Alexander Shorokhoff bearbeitet und veredelt. Kostenpunkt:  1.750 Euro.

Chronograph unter 2.000 Euro #5: Tissot Heritage 1948

Die Tissot Heritage 1948 verknüpft ein historisches Design mit modernen Attributen und beherbergt ein automatisches Chronographenwerk.
Die Tissot Heritage 1948 

Historisches Vorbild für die Tissot Heritage 1948 ist ein Chronograph aus dem Jahr 1948 ist, darauf lässt unter anderem auch das historische Logo und die Blattzeiger schließen. Im Innern der 39,5 Millimeter großen Retro-Uhr tickt das automatische Eta-Kaliber 2894-A, das durch den gläsernen Boden betrachtet werden kann. Nicht ganz zeitgemäß scheint die Verwendung eines Hesalitglases, das weniger kratzfest als ein heute standardmäßiges Saphirglas ist. Die Heritage 1948 ist für 1.485 Euro zu haben.

Chronograph unter 2.000 Euro #6: Junghans Max Bill Chronoscope

Junghans: Max Bill Chronoscope
Junghans: Max Bill Chronoscope

Die Max Bill Chronoscope von Junghans besitzt neben ihrem preisgekrönten minimalistischen Design auch eine Chronographenfunktion sowie eine Datums- und Wochentagsanzeige. Möglich macht die Funktionen das bewährte Automatikkaliber Eta-Valjoux 7750. Es wird geschützt von einem 40 Millimeter großen PVD-beschichteten Edelstahl-Gehäuse und sitzt hinter einem verschlossenen Boden. Den Schwarz-Weiß-Look unterstreicht das graue Lederband. Kostenpunkt: 1.895 Euro

Chronograph unter 2.000 Euro #7: Laco München

Laco: München
Laco: München

Das Modell München des Pforzheimer Uhrenherstellers Laco weist die typischen Merkmale einer Fliegeruhr, wie das mattschwarze Zifferblatt und den Nullindex in Dreiecksform, auf. Die Zeiger und Indexe beschichtet Laco für gute Ablesbarkeit bei Nacht mit Leuchtmasse, die im dunkeln grün leuchtet. Antrieb liefert dem Chronographen das Automatikkaliber Eta-Valjoux 7750 mit 30-Minuten- und Zwölf-Stunden-Zähler den Antrieb. Die auf 200 Stück limitierte München verfügt zudem über Wochentags- und Datumsanzeige. Das matt sandgestrahlte Gehäuse der Edelstahluhr misst 42,3 Millimeter im Durchmesser und hält bis 10 Bar vor eindringendem Wasser dicht.

Chronograph unter 2.000 Euro #8: Hanhart 417 ES

Hanhart: 417 ES
Hanhart: 417 ES

Hanhart bringt seinen legendären Flieger-Chronographen, den die Marke von 1957 bis 1962 an die die Bundeswehr geliefert hat, wieder zurück. Das Modell 417 ES ist von 39 auf 42 Millimeter gewachsen, bietet aber viele historische Details: Die Lünette besitzt nach wie vor eine rote Markierung und lässt sich beidseitig drehen, Zifferntypografie und Markenlogo entsprechen dem Original, und auch die Zeiger erinnern, mit Ausnahme des Stoppsekundenzeigers, an den ehemaligen Ausrüstungsgegenstand der Bundeswehr. Das neue Modell ist mit einem kratzfesten Saphir- statt Kunststoffglas ausgestattet, und im Innern tickt anstelle des damaligen Manufakturkalibers ein modernes Großserienwerk. Es handelt sich um ein Sellita SW 510 M, wobei das M für “manuell” steht und die Handaufzugsversion des bekannten Kalibers bezeichnet. Getragen wird die 417 ES an einem sogenannten Bund-Armband mit Lederunterlage. Der Stopper ist für 1.790 Euro zu haben.

Chronograph unter 2.000 Euro #9: Iron Annie Wellblech Chronograph

Iron Annie: Wellblech Chronograph

Die Münchner Uhrenschmiede Point Tec hat neben ihren bekannten Marken Junkers und Zeppelin seit 2017 zusätzlich die Linie Iron Annie im Portfolio. Der Name stammt von einer 1936 in Dienst gestellten und immer noch flugfähigen Junkers Ju 52, die von einem amerikanischen Flugzeugfan „Iron Annie“ genannt worden war. Das Zifferblatt des Modells Wellblech greift dabei die Wellblechstruktur des legendären Flugzeugs auf. Die 42 Millimeter große Edelstahluhr bietet einen Valjoux-7750-Chronographen mit Datum und Wochentag zum günstigen Preis von 1.599 Euro.

Chronograph unter 2.000 Euro #10: Formex Motorsport Automatic Chronograph

Formex: Motorsport Automatic Chronograph
Formex: Motorsport Automatic Chronograph

Einen Rennsport-Chronographen für 1.595 Euro bietet Formex mit seinem Motorsport Automatic Chronograph. Der Stopper kommt mit einem 46,5 Millimeter großen und bis zehn Bar druckfesten Edelstahl-Titan-Gehäuse mit roter Aluminium-Lünette und einem schwarzen Zifferblatt mit Tachymeterskala. Den Antrieb liefert der automatische Chronographenklassiker Eta/Valjoux 7750. Die patentierte Gehäusefederung sorgt für Resistenz gegenüber Stößen und Erschütterungen. Damit die Uhr weit unten am Handgelenk getragen werden kann und dass keine Drücker während des Rennens stören, wurde das Werk gedreht, so dass Krone und Kronenschutz sowie die Anzeige von Wochentag und Datum auf der linken Seite liegen.

 

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Januar 2017.

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Produkt: Download Einzeltest: Omega Speedmaster Moonwatch Co-Axial Master Chronometer Moonphase
Download Einzeltest: Omega Speedmaster Moonwatch Co-Axial Master Chronometer Moonphase
Omega stattet seine Moonwatch mit Mondphase und Co-Axial-Kaliber aus. Chronos testet die Speedmaster des 21. Jahrhunderts.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Was ist mit den Chronographen von N.B.Yäeger?

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  2. Hm…
    Iron Annie und die Junghans sehen für mich völlig identisch aus. Sogar das Zifferblatt hat, von der Farbe abgesehen, das gleiche Design.

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