Gyrotourbillon 3

Die Fotografin Evelyne Perroud beim Fotoshooting in der Manufaktur.
Die Fotografin Evelyne Perroud beim Fotoshooting in der Manufaktur.

Das Gyrotourbillon 3 war allemal die Reise in das Vallée de Joux wert. Noch ist es in einem fortgeschrittenen Prototypenstadium. Das heißt, es funktioniert, aber viele Finissagen sind noch nicht auf dem Standard von Jaeger-LeCoultre. Trotzdem hat man uns erlaubt, die Uhr schon einmal selbst zu fotografieren. Besonders schön war heute das Erlebnis in der Finissage, wo man mich die neue Form der Bearbeitung der Platinenrückseite einmal selbst ausprobieren ließ. Ein kleiner elektrischer Hammer dient zur Verzierung der Platine. Das historische Vorbild dafür konnten wir im Museum anhand einer Grande Complication von 1890 bewundern. Im Selbstversuch ist es schon schwer genug, unter dem Mikroskop die richtige Stelle zu treffen. Der Hammer vollführt dann aber auch noch unkontrollierte Bewegungen – im Ergebnis kann von Verschönerung keine Rede sein. Gut, dass es die Damen, welche mich freundlich belächelten, selber besser im Griff haben. Und über die technischen Details des Gyrotourbillon 3 dann mehr im kommenden UHREN-MAGAZIN Mai/Juni 2013. Und wer selbst einmal einen lehrreichen Tag in der Manufaktur erleben will, dem sei die nächste UHREN-MAGAZIN-Leserreise empfohlen.

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