Produkt: Download: Besuch der Produktionsstätten von Seiko in Japan
Download: Besuch der Produktionsstätten von Seiko in Japan
Die Reportage gewährt Einblicke, was die einzelnen Standorte fertigen und wie es Seiko sogar schafft, alle Teile einer Uhr selbst zu produzieren.

Hamilton: PSR

Neuauflage der legendären Digitaluhr

Hamilton ist Vorreiter der Digital-Armbanduhr: Bereits 1970 präsentierte die Marke aus Lancaster, Pennsylvania, auf einer Pressekonferenz den Prototypen der weltweit ersten elektronischen Armbanduhr mit Digitalanzeige. Doch es dauerte noch zwei Jahre, bis das Einführungsmodell der Pulsar, die P1, in den Handel kam. Gehäuse und Armband bestanden aus Gelbgold, und trieben den Preis – zusammen mit der revolutionären Technik – auf damals sehr teure 2.100 US-Dollar. Zum Käuferkreis der 400 Exemplare gehörten dementsprechend viele Prominente wie Keith Richards von den Rolling Stones, Elton John, Boxlegende Joe Frazier oder US-Präsident Gerald Ford. 1973 folgte die P2, die das direkte Vorbild für die heutige Neuauflage der Pulsar darstellt. Betätigte man den Drücker am rechten Gehäuserand, dann erschien die Uhrzeit in roten LED-Ziffern auf der dunklen Anzeige, und bei Halten des Knopfes wurden die verstreichenden Sekunden sichtbar.

Hamilton: PSR
Hamilton: PSR (Bild: MARC BARRAL BARON)

Die neue Uhr, die schlicht PSR heißt, funktioniert genauso. Doch hier verwendet Hamilton ein modernes Hybrid-Display, das die Technologien der reflektierenden Flüssigkristallanzeige (LCD) und der emittierenden organischen Leuchtdioden (OLED) vereint: Beim Betätigen des Drückers werden hellrote OLED-Ziffern in der bekannten Form als Punkte angezeigt, während das LCD-Display sicherstellt, dass die Zeit auch bei Tageslicht gut ablesbar ist.

Anzeige

Der größte Vorteil zur historischen Pulsar, deren Batterie oft gewechselt werden musste: Das neue Display verbraucht deutlich weniger Energie. Die PRS misst 40,8 mal 34,7 Millimeter und ist – anders als in den Siebzigern – günstig zu haben: Die unlimitierte Edelstahlversion kostet 695 Euro; zudem gibt es 1.970 Exemplare mit gelbgoldener PVD-Beschichtung zum Preis von 945 Euro. ak

Hamilton: PSR H52414130

[12034]

Produkt: Download: Test der Tudor Black Bay P01
Download: Test der Tudor Black Bay P01
Die Tudor Black Bay P01 basiert auf einem Prototyp der 1960er-Jahre und enthüllt einen nur wenig bekannten Aspekt der Tudor-Markengeschichte. Das UHREN-MAGAZIN testet das Serienmodell der Gegenwart.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Bei aller Liebe, aber Technik und Design sind von Gestern und weder schön noch zeitgemäß. Die Uhren sind mit 645/945 Euro schlicht und einfach nur hoffnungslos überteuert.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Eine gelungene und technisch aktuelle Reminiszenz an den an den Aufbruch der Quarzzeit, die zugleich den größten Umbruch der Uhrenindustrie einleutete.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren