Produkt: Download: IWC Pilot’s Watch Automatic Spitfire im Test
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In der Pilot’s Watch Automatic Spitfire von IWC kommt zum ersten Mal ein neues Uhrwerk der Kaliberfamilie 32000 zum Einsatz. Das UHREN-MAGAZIN durfte die Uhr als Erste testen.

Hands-on: Mido Baroncelli Big Date

Mido-Uhr mit Großdatum, langer Gangdauer und feinen Details

Zum 100-jährigen Bestehen der Marke hat Mido die Baroncelli mit einem Großdatum ausgestattet. Dieses basiert auf dem exklusiven Kaliber 80 und dominiert in einem Doppelfenster das Zifferblatt. Wir haben die Baroncelli Big Date, die es in sieben Varianten gibt, in der klassischen Edelstahlversion mit Lederband getestet.

Sie kommt vielleicht nicht so ikonenhaft wie die Mido Commander, aber durchaus mit feinen Finessen im Detail daher. Das komplett glänzende Gehäuse der Baroncelli ist von italienischer Architektur, der Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand, inspiriert.

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Mido: Baroncelli Big Date am Handgelenk
Mido: Baroncelli Big Date am Handgelenk

Als große Glaskuppel spannt sich ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas über das helle, gekörnte Zifferblatt. Gefasst wird es von einer schmalen, zweistufigen Lünette, die dem Blatt viel Platz einräumt. Mit den kurzen Stundenappliken, einschließlich der römischen Zwölf, wirkt es fast ein bisschen leer – wäre da nicht das Großdatum bei sechs Uhr im Doppelfenster. Der Mittelsteg kaschiert den leichten Höhenunterschied der beiden übereinander drehenden Datumsscheiben. Recht außergewöhnlich vollführt auch die unten liegende Zehnerscheibe jeden Tag einen Positionswechsel. Sie beginnt ihren sichtbaren Umzug im Uhrzeigersinn etwa eine halbe Stunde früher, um dann ziemlich genau um Mitternacht zusammen mit der Einerscheibe in die nächste Position zu springen. Letztere dreht gegen den Uhrzeigersinn und bleibt genau einmal stehen, und zwar vom 31. auf den 01. des Folgemonats.

Details der Mido Baroncelli sind wohlbemessen

Stunden- und Minutenzeiger in Dauphine-Form scheinen keine genau definierten Längen zu haben, passen in ihren Proportionen jedoch zueinander und sind vor allem angesichts zweier verschiedener Facetten – einer sandgestrahlten, und einer diamantierten – über dem hellen Zifferblatt gut zu erkennen. Der gebläute und elegant anmutende Zentralsekundenzeiger endet dagegen wohlbemessen mit den Appliken am Zifferblattrand und lässt sich angesichts eines werkseitig vorhandenen Sekundenstopps auch genau positionieren. Dass nur jede fünfte Sekunde – und damit auch Minute – auszumachen ist, stört nicht und passt zu der reduzierten Machart der Uhr. Selbst ein flüchtiger Blick auf den Zeitmesser verrät immer, wie spät es gerade ist – nur nicht nachts, denn Leuchtfarbe fehlt der Baroncelli komplett.

Mido: Baroncelli Big Date Zifferblatt
Mido: Flanke der Baroncelli Big Date
Mido: Baroncelli Big Date mit Glasboden
Mido: Baroncelli Big Date mit Faltschließe

Für die Zeitanzeige zeichnet das Mido Kaliber 80 verantwortlich, weitläufig als Powermatic 80 bekannt. Es wird als Swatch-Group-eigenes Werk – realisiert durch die ETA – von verschiedenen Marken der Gruppe genutzt und in unterschiedlichen Ausbaustufen und Modifikationen eingesetzt. Hier in der Baroncelli kommt es mit Großdatum in der Qualitätsstufe Élaboré zum Einsatz. Das heißt, es hat eine Nickel-Unruh, eine Spirale der Qualitätsstufe II und ist nur in drei Lagen reguliert. Im Gegensatz dazu gibt es das Mido Kaliber 80 – eingesetzt zum Beispiel in der Commander – auch als Chronometer-Ausführung mit Glucydur-Unruh, Silizium-Spirale und höherwertiger Finissage.

Mido: Baroncelli Big Date mit dem Kaliber 80.651
Mido: Baroncelli Big Date mit dem Kaliber 80.651

Im Kaliber der Baroncelli sind lediglich Genfer Streifen auf dem Rotor zu finden. Nichtsdestotrotz läuft das Werk anständig, wenn auch geringfügig im Minus. Es lässt sich in seiner schlichten Art immerhin hinter einem Saphirglasboden betrachten. Dieser schließt mit vier Schrauben das sich nach unten hin verjüngende Gehäuse ab und gibt ihm drei Bar Druckfestigkeit.

An den gewölbten Anstößen ist ein weiches Krokodillederband mit Schmetterlingsfaltschließe, die sich ebenso angenehm anfühlt, montiert. Eine recht hochwertige Ausstattung – neben zwei Saphirgläsern und einem exklusiven Uhrwerk mit 80 Stunden Gangautonomie, Großdatum und annehmbaren Gangwerten – für knapp 800 Euro. MaRi

Mehr über die genauen Gang- und Testergebnisse finden Sie im UHREN-MAGAZIN Heft 06.2018.

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Produkt: Download: Breitling Superocean Héritage II im Test
Download: Breitling Superocean Héritage II im Test
Die Superocean Heritage II gestaltete Breitling ganz neu. Verändert haben sich Lünette, Zifferblatt und Uhrwerk. In der Taucheruhr tickt das Tudor-basierte B20.

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