Hands-on: Mido Commander Icône

Schweizer Uhren-Ikone mit modernem Innenleben

Martina Richter
von Martina Richter
am 8. Januar 2018

Seit 1959 ununterbrochen gefertigt, ist der Mido Commander mit seinem großen, klaren Zifferblatt und dem integrierten Milanaiseband unverkennbar.

Der Mido Commander Icône mit schwarzem Zifferblatt
Der Mido Commander Icône mit schwarzem Zifferblatt

Nach knapp 70 Jahren verbirgt sich hinter der Retro-Fassade modernste Technologie – das Mido Kaliber 80 Si mit Siliziumspirale, 80 Stunden Gangautonomie und Chronometerzertifikat.

Der Mido Commander Icône ist unverkennbar

Einen gravierenden Unterschied gibt es schon mal zum Urmodell des Commanders: Das Gehäuse ist kein Monocoque mehr – zumindest bei dieser Ausführung der Ikone – Verzeihung der Icône. Das hat den charmanten Vorteil, dass man das moderne Uhrwerk durch den Saphirglasboden betrachten kann.

Das Uhrwerk der Mido Commander Icône
Das Uhrwerk der Mido Commander Icône

Wer allerdings nach der Silizium-Spirale sucht, wird enttäuscht sein – man sieht sie nicht. Nur ein in den Unruhkloben eingelassener Button weist darauf hin, dass sie darunter unermüdlich schwingt, und zwar mit drei Hertz. Reguliert wird das Uhrwerk über zwei Schrauben an der Unruh, was im Falle unserer Testuhr zu phantastischen Gangwerten führt. Dafür ist das Mido Kaliber 80 Si mit dem Chronometerzertifikat der COSC geadelt. Basierend auf dem ETA C07.821 wird es – wegen seiner 80 Stunden Gangautonomie – auch sehr treffend »Powermatic 80« genannt.

Die Mido Commander Icône am Handgelenk
Mido Commander Icône von der Seite her gesehen
Mido Commander Icône liegend
Die Bandanstöße der Mido Commander Icône
Die Schließe der Mido Commander Icône

Glänzend wie der Boden schließt oben eine schmale steile Lünette das Gehäuse ab. Sie verleiht dem Commander ebenso hohen Wiedererkennungswert wie das Sonnenschliff-satinierte Zifferblatt mit seinen typischen stabförmigen Stundenappliken. Im Laufe der Jahre sind sie – genau wie die Zeiger – länger und schmaler geworden, sicher »geschuldet« dem zeitgemäß gewachsenen Gehäuse, das dem Zifferblatt noch mehr Platz einräumt. Diese Tatsache ermöglicht wiederum einen Höhenring mit feiner Minutenskalierung und eine klare Tag-Datum-Anzeige bei drei Uhr. Weitere gelungene Details verhelfen dem Commander zu seiner Beständigkeit – beispielsweise die ausgefeilten Zeigerproportionen oder die diskret aufgebrachte Leuchtfarbe, wobei sie einer kräftigen Animation bedarf, um ihrer Aufgabe bei Dunkelheit gerecht zu werden.

Der Mido Commander Icône ist und bleibt eine wahre Uhren-Ikone

Nicht zuletzt geben auch die ins Gehäuse eingelassenen Bandansätze dem Commander sein unverwechselbares Antlitz. Das geflochtene Edelstahlband schmeichelt dem Handgelenk und lässt sich über einen sogenannten Hängeverschluss stufenlos in seiner Länge einstellen. Der Gebrauch des Verschlusses bedarf ein wenig Übung. Letztendlich erweist er sich aber als komfortabel und sicher – und der Commander Icône mit seinen neuen inneren Werten und dem beständigen Äußeren wiederholt als wahre Uhren-Ikone. MaRi

Mehr über die Ikone, ein ausführliches Datenblatt inklusive Gang- und  Testergebnis finden Sie im UHREN-MAGAZIN-Test in Heft 01.2018.

Hier können Sie die UHREN-MAGAZIN-Ausgabe 01.2018 versandkostenfrei zum Preis von 7,70 Euro bestellen.

Und hier finden Sie die Ausgabe als digitalen Download für nur 5,70 Euro.

[1578]

Bestellen Sie unseren Newsletter

Was gibt's Neues auf Watchtime.net?

Damit Sie stets rund um das Thema mechanische Uhr informiert sind, gibt Ihnen der Watchtime.net-Newsletter mehrmals wöchentlich den Überblick.

Zusätzlich und nur für kurze Zeit:
Ihr 5-EUR-Gutschein!*

Datenschutzbestimmungen habe ich gelesen und akzeptiert.**
*Mindestbestellwert 20 Euro
**Pflichtfeld
Special: Schweizer Geheimtipps

Uhren-Datenbank

In der weltweit größten Datenbank finden Sie aktuell 33732 Modelle von 799 Herstellern.

Datenbank-Suche

[type='text']
[type='text']
[type='submit']
[type='submit']
[type='submit']
[type='submit']