Hands-on: Montblanc Heritage Perpetual Calendar Limited Edition 100

Von leichter Ewigkeit - der ewige Kalender von Montblanc im Test

Der ewige Kalender ist patentiert, gut zu bedienen, und das alles zu einem sensationellen Preis. Die patentierte Manufaktur-Komplikation von Montblanc wurde innerhalb von drei Jahren entwickelt. Ihr verdankt die Heritage Perpetual Calendar Limited Edition 100 seine gute Ablesbarkeit, vor allem aber die Möglichkeit, Einstellungen entweder über verschiedene Drücker oder über die Krone sowohl vorwärts als auch rückwärts vorzunehmen.

Montblanc: Heritage Perpetual Calendar Limited Edition 100
Montblanc: Heritage Perpetual Calendar Limited Edition 100, 24.900 Euro

Über den Drücker bei zehn Uhr wird der Wochentag, über den bei acht Uhr die Mondphase und über den bei vier Uhr Datum und Monat eingestellt. Die vor zwei Jahren eingeführte Komplikation mit ewigem Kalender ist sehr komplex. Das Automatikkaliber MB 29.22 besteht aus 378 Bauteilen, von denen allein 259 für das Funktionieren des ewigen Kalenders zuständig sind. Im Gegensatz zu den meisten ewigen Kalendern, die Hebel besitzen, besteht dieses Kaliber einzig aus Zahnrädern und Nocken. Damit kann der Mechanismus zum einen über die Krone in beide Richtungen eingestellt werden, was mit Hebeln nicht möglich wäre, und zum anderen verhindert eine Sicherheitsfunktion jedwede Justierung in der Zeit zwischen 18 und 24 Uhr, in der etwaige Einstellungen das Uhrwerk beschädigen könnte.

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In der Praxis funktioniert sowohl die Zeiteinstellung als auch die Zeitzonenfunktion mit Datumsschnellschaltung über den Stundenzeiger in der mittleren Kronenposition vor und rückwärts, auch am Ende eines kurzen Monats mit nur 30 Tagen und selbst beim Übergang vom Februar zum März,  egal, ob Schaltjahr oder nicht. Das ist sensationell, vor allem zu diesem Preis! In Edelstahl kostet die Uhr nicht einmal 15.000 Euro. Darüber hinaus bietet der ewige Kalender mit seinem neuen Vintage-Zifferblatt in einem Farbton von gebranntem Karamell einen außergewöhnlichen Anblick. Der gewölbte, rosévergoldete Mond wird von einem Sternenhimmel umrahmt. Die astronomische Anzeige muss nur alle 122 Jahre um einen Tag korrigiert werden. Das ebenfalls gewölbte, mehrfach geschliffene und lackierte sowie aufwändig mit einem Farbverlauf versehene Zifferblatt soll an historische Minerva-Uhren erinnern. MaRi

Produkt: Download: Oris Big Crown Propilot Worldtimer im Test
Download: Oris Big Crown Propilot Worldtimer im Test
Chronos testet die Big Crown Propilot Worldtimer von Oris mit zweiter Zeitzone. Wie schlägt sich die Fliegeruhr in der Praxis?

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Genauso hässlich wie das Pendant von VC…

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