Hublot: Uhrwerk kommt ins Museum

Das Antikythera-Uhrwerk von Hublot
Das Antikythera-Uhrwerk von Hublot

Die Schweizer Uhrenmarke Hublot hat den Mechanismus von Antikythera neu interpretiert und den astronomischen Rechner um ein Armbanduhrwerk mit Tourbillon erweitert. Dieses Uhrwerk wurde bereits im vergangenen Jahr im Musée des Arts et Métiers in Paris vorgestellt, wo es noch bis Dezember 2012 im Rahmen einer Ausstellung zu sehen ist. Lediglich vier Exemplare wurden vom Antikythera-Uhrwerk jetzt hergestellt.  Nun erhält das zweite Uhrwerk Einzug im archäologischen Museum in Athen. Dieses wird neben den Schiffswrackteilen, Artefakten und Fragmenten des astronomischen Rechners von Antikythera, die zum ersten Mal seit ihrer Entdeckung im Jahr 1901 gemeinsam zu sehen sind, ausgestellt.

Das Uhrwerk wird neben neben den Schiffswrackteilen, Artefakten und Fragmenten des Mechanismus von Antikythera ausgestellt
Das Uhrwerk wird neben neben den Schiffswrackteilen, Artefakten und Fragmenten des Mechanismus von Antikythera ausgestellt

Der Mechanismus, der vermutlich auf das 2. Jahrhundert vor Christus zurückgeht, war in der Lage, die verschiedenen Sonnen- und Mondzyklen – vermutlich auch Planetenbewegungen – mit höchster Präzision darzustellen. Neben dem im archäologischen Museum in Athen und dem im Musée des Arts et Métiers in Paris ausgestellten Uhrwerken, wird eines der beiden anderen Exemplare versteigert und der Erlös dem archäologischen Museum für den Schutz des antiken Mechanismus von Antikythera zu Gute kommen. Das vierte und letzte Uhrwerk wird Hublot im Museum seiner Manufaktur in der Schweiz aufbewahren.

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