IWC: Automatisch, ewig, digital

Digiatl ist besser: Die neue da Vinci zeigt Datum und Monat in prominenten Fenstern
Digital ist besser: Die neue da Vinci zeigt Datum und Monat in prominenten Fenstern

Mit der Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month tritt die Schaffhauser Manufaktur bei Datum und Monat ins großdigitale Zeitalter ein: Die beiden Indikationen erscheinen oberhalb der Neun und der Drei in zweiteiligen Fenstern. Für die springende Darstellung sind jeweils zwei übereinander angeordnete Scheibenpaare zuständig. Die in vorherigen Modellen komplette Jahreszahl musste einer klassischen Schaltjahresanzeige bei der Sechs weichen. Die Uhr tritt in die Fußstapfen des 2007 lancierten tonneauförmigen Chronographen. Das daraus entwickelte neue Kaliber 89800 besitzt wie der Vorgänger ein klassisches Schaltrad, eine Schwingtriebkupplung, konzentrisch angeordnete Totalisatoren für 60 Minuten und zwölf Stunden sowie einen beidseitig wirkenden Exzenter-Selbstaufzug mit stoßgesichertem Rotorlager; die Zugfeder speichert Kraft für mindestens 68 Stunden. Dieser Motor treibt eine völlig neue Kalenderkadratur an. Damit das Fortschalten der digitalen Indikationen am Monats- und Jahresende die Unruhamplitude nicht in den Keller treibt, wird die erforderliche Energie dem Uhrwerk kontinuierlich entnommen, in einer rotierenden Schneckenscheibe gespeichert und bei Bedarf als ein Kraftpaket freigesetzt. Das Werk besteht aus 474 Komponenten und wird wahlweise in ein 44×52,8×16,3 Millimeter messendes Platingehäuse (limitiert auf 500 Exemplare) oder – unlimitiert – in eine ebenso große Rotgoldschale verpackt. glb

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