IWC: Portugieser Chronograph Edition „150 Years“ | SIHH 2018

Der beliebte Automatikchronograph erhält ein Manufakturwerk

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 15. Januar 2018

Der Portugieser Chronograph von IWC war aufgrund seines ausgewogenen eleganten Designs schon lange beliebt. Zum 150-jährigen Jubiläum hebt die Schweizer Uhrenmarke das Modell auf eine neue Stufe und spendiert ihm endlich ein Manufakturwerk: In dem 41 Millimeter großen Edelstahlgehäuse der Portugieser Chronograph Edition „150 Years“ tickt das hauseigene Automatikkaliber 69355. Es verrichtet seinen Dienst zwischen einem Saphirglasboden und den weißen oder blauen Emaillackzifferblättern, die für die Jubiläumskollektion typisch sind.

IWC: Portugieser Chronograph Edition "150 Years"
IWC: Portugieser Chronograph Edition “150 Years”

Auf die glänzende Oberfläche sind die Stundenzahlen aufgedruckt statt wie bisher appliziert. Beide Farbversionen der Jubiläumsuhr gibt es 2.000-mal zum Preis von 7.800 Euro. Das Manufakturwerk wird künftig auch in den normalen Modellen ticken.  ak

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3s Kommentare zu “IWC: Portugieser Chronograph Edition „150 Years“ | SIHH 2018”
  1. Lustig, mit einem Werk an den Start zu gehen, dass noch nicht einmal ein Wochenende ohne Tragen übersteht. Das ist m.E. nich zeitgemäß und ist umso beschämender, als das ja die Antwort auf einige anderen Manufakturen und deren Kaliber sein sollte.
    Auch die zuvor gelaunchten Modlle – natürlich limitiert – erwiesen sich nicht als Renner. Hoffentlich lässt sich der Kunde nicht für dumm verkaufen und sieht, dass es keine Emaillierte Zifferblätter sind, sondern lackierte! Auch dass man die Ziffern nicht mehr appliziert, sondern aufdruckt, zeigt m.M.n. dass man mit Limitierungen Geld verdienen möchte, aber nicht bereit ist hierfür entsprechende Qualität zu liefern. Für den aufgerufenen Preis, hätte es ein emailliertes Zifferblatt sein müssen, auch applizierte Ziffern wären m.E. ein Muss!
    Nur zur Ergänzung. Das Kaliber tickt bereits in den “normalen” Uhren, ist es doch aus der Kaliberfamilie 69000 – also nichts Besonderes, auch nichts wirklich Neues.
    So feiert man also im Hause IWC sein 150 jähriges Firmenjubiläum…

  2. Herbert

    Ich darf bzw. muss meinem Vorposter Lars in weiten Teilen Recht geben. Dieses Portugieser-Modell ist beileibe nichts besonderes und dass die Ziffern nun aufgedruckt, anstatt appliziert sind, ist gegenüber der bisherigen Normal-Version formal und ästhetisch ein gewaltiger Rückschritt, der offenbar ausschliesslich Kosteneinsparungs-Gründe hat. Eine solche “Spar-Version” ausgerechnet bei einem Jubiläumsmodell umzusetzen, ist kein gutes Signal bei IWC, da man immerhin 8100 Franken für diese Uhr haben möchte.

    Das Inhouse-Kaliber 69355 mag nicht schlecht sein, aber etwas besonderes ist es auch nicht. Immerhin ist das Werk wegen des Glasbodens halbwegs schön dekoriert.

    Mir erscheint dieses “Jubiläums-Modell” ziemlich beliebig zu sein, es gibt deren ohnehin zu viele (14 verschiedene Modelle, wenn ich richtig gezählt habe!), von denen manche unbezahlbar sind und andere einfach belanglos-beliebig. Auch diese Portugieser ist kein grosser Jubiläums-Wurf, wenn man mit der Portugieser Handaufzug von 1993 vergleicht (125 Jahre-Jubiläum), die bis heute legendär und (fast) einzigartig ist. Damals hatte IWC noch mehr Instinkt und Stil (es gab ausser dieser nur noch die II Destriero Scafusia zum Jubiläum) und bot den Kunden etwas besonderes und einen sehr guten Gegenwert für ihr Geld.

    Heute will IWC einfach nur mit allen Mitteln viel Profit machen, scheint es, die Markengeschichte wird nicht stimmig weiterentwickelt, sondern ohne viel Rücksicht ausgebeutet.

    Schade, die frühere IWC war mir sehr ans Herz gewachsen, heute wird ganz von oben herab eine Linie vorgegeben, die mich ratlos macht und nicht begeistern kann….

  3. Hans Amstein

    Ich muss leider meinen Vorpostern zustimmen. Das Valjoux-Werk war zwar alles andere als eine Delikatesse, aber ehrlich und zuverlässig. Ob das neue Werk in irgendeiner Hinsicht überlegen ist? Das scheint mir zweifelhaft. Der Charme der Uhr stammt ohnedies von ihrer Verarbeitung und ihrem Design. Und da gibt es beklagenswerte Rückschritte zu konstatieren.
    Schade: an opportunity missed.

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