Jaeger-LeCoultre: Master Ultra Thin Minute Repeater Flying Tourbillon – SIHH 2014

Flachste Minutenrepetition

Jens Koch
von Jens Koch
am 20. Januar 2014
Jaeger-LeCoultre: Master Ultra Thin Minute Repeater Flying Tourbillon
Jaeger-LeCoultre: Master Ultra Thin Minute Repeater Flying Tourbillon

Gerade hat die Manufaktur Jaeger-LeCoultre die flachste Minutenrepetition vorgestellt: die Master Ultra Thin Minute Repeater Flying Tourbillon, die elfte Uhr der Kollektion Hybris Mechanica. Es ist zudem die erste ultraflache Uhr mit zwei Komplikationen der Marke. Und mit 7,9 Millimetern ist sie die flachste Minutenrepetition. Im Rahmen der Entwicklung beantragte Jaeger-LeCoultre sechs neue Patente. Um das Tourbillon besonders flach zu halten, konstruierten die Uhrmacher nicht nur einen fliegenden Tourbillonkäfig sondern auch eine fliegende, also nur einseitig gelagerte Unruh. Dafür musste auch eine spezielle Spiralfeder entwickelt werden, die bei Jaeger-LeCoultre hergestellt wird. Auch die Minutenrepetition wurde neu konstruiert. Normalerweise entsteht eine lange Pause, wenn es nach den Stunden keine Viertelstunden zu schlagen gibt, sondern nur Minuten. Dieses Problem haben die Uhrmacher behoben: ein Mechanismus erkennt, falls es keine Viertelstunden zu Schlagen gibt und lässt die Minuten direkt auf die Stunden folgen. Den Klang verbessern zwei Kristalltonfedern, die am Saphirglas befestigt sind. Auch das Auslösesystem wurde überarbeitet: Der Drücker bei der Zehn für die Minutenrepetition ist versenkt. Um die Uhr schlagen zu lassen, fährt man ihn mit dem Schieber bei der Sieben aus. Dann reicht ein immer gleicher Weg von zwei Millimetern, um das Schlagwerk zu aktivieren. Der Drücker verschwindet dann wieder selbstständig im Gehäuse. Um möglichst flach zu bleiben, wurde auch der Automatikaufzug neu entwickelt: Die Schwungmasse aus Platin dreht sich außen um das Werk herum und kann durch die Fenster im Zifferblatt beobachtet werden. Die Gangreserve beträgt 45 Stunden. Das Manufakturkaliber 362 kommt trotz der Komplikationen nur auf eine Höhe von 4,8 Millimetern. Lediglich 75 Exemplare im 41-Millimeter-Weißgoldgehäuse werden gebaut. Der Preis: 294.000 Euro.

Mehr über dieses Modell und Jaeger-LeCoultre erfahren Sie in unserem SIHH-Videointerview mit Marketing & Technical Director, Stéphane Belmont. jk

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