Jaeger-LeCoultre: Reverso Tribute Gyrotourbillon – SIHH 2016

Zum 85. Geburtstag der Wendeuhr Reverso hat Jaeger-LeCoultre ein besonders kompliziertes Modell vorgestellt: Das Reverso Tribute Gyrotourbillon besitzt eine Unruh, die nicht nur wie bei Tourbillons üblich um eine Achse kreist, sondern sie dreht sich um zwei Achsen. Dadurch werden sämtliche Lagedifferenzen der Uhr ausgeglichen.

Jaeger Lecoultre: Reverso Tribute Gyrotourbillon (Vorderseite)
Jaeger Lecoultre: Reverso Tribute Gyrotourbillon (Vorderseite)

Die Gyrolab-Unruh des neu entwickelten Handaufzugskalibers 179 sieht aus wie zwei gegenüberliegende Anker und soll für weniger Luftverwirbelungen und damit eine höhere Präzision sorgen. Die Spiralfeder formten die Uhrmacher wie eine halbe Kugel. Ein Ring, der sich mit dem Tourbillon einmal in der Minute dreht, und ein feststehendes blaues Dreieck zeigen die Sekunden an. Der innere Käfig dreht sich in zwölf Sekunden um die eigene Achse. Mit 12,6 Millimetern fällt die Reverso trotz des Zwei-Achsen-Tourbillons flach aus. Länge mal Breite misst ihr Gehäuse 51,1 mal 31,0 Millimeter.

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Jaeger Lecoultre: Reverso Tribute Gyrotourbillon (Rückseite)
Jaeger Lecoultre: Reverso Tribute Gyrotourbillon (Rückseite)

Wie bei jeder Reverso lässt sich der innere Teil des Platingehäuses drehen, ohne dass die Uhr vom Arm genommen werden muss. Auf der Rückseite findet sich eine zweite Zeitzone, deren Zifferblattring den Blick freigibt auf das skelettierte und handgravierte Werk. 75 Exemplare zum Preis von je 322.000 Euro werden gebaut. jk

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