Longines: Navigator-Uhr – Baselworld 2011

Longines Twenty-Four Hours

Gwendolyn Benda
am 31. März 2011
Bordcomputer: die Longines Twenty-Four Hours
Bordcomputer: die Longines Twenty-Four Hours

In zwölf Stunden teilt sich ein herkömmliches Zifferblatt, in 24 das des neuen Uhrenmodells von Longines. Noch einmal so lang hält ihre Gangreserve – mit der Twenty-Four Hours macht das Rechnen Freude. Ihr Edelstahlgehäuse misst stattliche 47,5 Millimeter im Durchmesser und birgt das Automatikkaliber L704.2  auf Basis ETA A07.171 in seinem Innern. Dieses zeigt sich durch ein Saphirglas, das wiederum durch einen Edelstahldeckel geschützt wird. Der Twenty-Four Hours liegt das Rechnen quasi in den Genen: Sie ist die Neuauflage einer Uhr, die Longines in den 1950er Jahren für Swissair-Navigatoren baute. Das Zifferblatt im schlichten Fliegerstil erinnert an den beinahe ausgestorbenen Beruf des Navigators: Superluminova lässt die weißen Zahlen und Zeiger vor schwarzem Grund auch nachts strahlen. Außer Stunde und Minute zeigt es im Zentrum die Sekunde, im Fenster bei der Drei das Datum. Für die Navigatoren, die als Besatzungsmitglieder von Flugzeugen Positionen über die Zeitzonen hinweg errechneten, war die 24-Stunden-Anzeige besonders nützlich. Ein schwarzes Alligatorlederband hält die 2.570 Euro teure Uhr am Arm ihres Trägers. gb

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