Markenlogo: Zenith

Zenith – Himmelsstürmer

Die Uhrenmarke Zenith greift nach den Sternen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie leiht sich ihren Namen vom höchsten Punkt des Himmels. Der selbstbewusste Titel des Unternehmens soll auf ein Erlebnis des Firmengründers Georges Favre-Jacot zurückgehen: Eines Nachts sei er in den Schweizer Bergen gewandert und war fasziniert von den hell leuchtenden Sternen am Himmel.
In der Hoffnung, auch seine Uhrenmanufaktur würde einmal im Zenit des Uhrenhimmels stehen, soll er sein damals bestes Uhrwerk nach diesem Himmelspunkt benannt haben. Dieses 1897 lancierte Taschenuhrkaliber wurde tatsächlich so erfolgreich, dass Favre-Jacot 1911 der ganzen Uhrenmanufaktur den Namen Zenith gab.

Anzeige

Im Zenit des Uhrenhimmels: Werbeplakat von 1946
Im Zenit des Uhrenhimmels: Werbeplakat von 1946

Die Umbenennung bedingte auch die Entwicklung eines neuen Logos, das bisher nur aus Variationen des Gründernamens und Firmensitzes bestand. Das neue, runde Erkennungszeichen stellte unter dem Markenschriftzug einen Sternenhimmel über einer Landschaft dar.
Es wurde entweder im Werkinneren oder auf der Gehäuserückseite der Taschenuhren abgebildet, auf dem Zifferblatt stand nur Zenith. 1940 feierte die Uhrenmarke ihr 75-jähriges Bestehen und änderte aus diesem Anlass ihr Logo. Eine Art Wappen zeigte den mittig platzierten Markennamen mit vielen fünfzackigen Sternen, von denen einer besonders groß dargestellt war; der untere Teil bildete eine Stundenskala und das Gründungsjahr ab. In den 1940er Jahren erschien auf den Zifferblättern erstmals jener große fünfzackige Stern, der sich zum Markenzeichen von Zenith entwickelte und bis heute zu jeder Uhr der Uhrenmanufaktur gehört.

 

 

In den nächsten Tagen erfahren Sie die Hintergründe zu den Logos von Vacheron Constantin und Montblanc

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren