MB&F: Horological Machine No6 SV – SIHH 2016

Verrückte Automatikuhr in Platin und Rotgold

Martina Richter
von Martina Richter
am 18. Januar 2016

Bei der Horological Machine N°6 SV von MB&F, wobei „SV“ für Saphir-Version steht, setzt ein gläsernes Gehäuse das einzigartige Uhrwerk in Szene. Zwei dreidimensional geschliffene Saphirgläser bilden mit einem dazwischen liegenden Band aus Edelmetall eine stromlinienförmige Bühne, auf der der Mikrokosmos von allen Seiten her bewundert werden kann.

MB&F: Horological Machine N°6 SV in Rotgold
MB&F: Horological Machine N 6 SV in Rotgold

MB&F: Horological Machine N°6 SV in Platin
MB&F: Horological Machine N 6 SV in Platin

Vorn kommen auf zwei unter Kuppeln rotierenden Kugeln Stunden und Minuten zur Anzeige. In den beiden hinteren Kuppeln bewegen sich sogenannte Turbinen, die über ein Getriebe mit dem Rotor verbunden sind. Ihre Aufgabe ist es, als Windbremse die Geschwindigkeit des Aufzugs zu reduzieren. Unter der zentralen Kuppel ist ein Sekundentourbillon fliegend gelagert. Um es vor UV-Strahlung zu schützen, bekam dieser Dom zwei halbkugelförmige Titanabdeckungen, die das sensible Reguliersystem wie Augenlider abdecken. Eine Krone bei neun Uhr schließt und öffnet die Abdeckung – in der Zeit eines Wimpernschlags.

MB&F: Werkansicht Horological Machine N°6 SV
MB&F: Werkansicht Horological Machine N 6 SV

So beeindruckend die 51,0 mal 50,0 mal 22,7 Millimeter große Gehäusearchitektur mit ihren neun Saphirglasdomen – fünf oben, vier unten – auch sein mag, der wirkliche Star der HM6 SV ist die „Maschine“. Die Entwicklung der Kadratur, die aus 475 Einzelteilen besteht, hat mehr als drei Jahre in Anspruch genommen

Die Horological Machine N°6 SV ist in einer limitierten Auflage von jeweils acht Exemplaren in Platin/Saphirglas und Rotgold/Saphirglas zum Preis von 351.500 Euro beziehungsweise 324.000 Euro erhältlich. Von den HM6-Uhrwerken werden nur 100 Stück gebaut. MaRi

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