Produkt: Download Tudor Black Bay Fifty-Eight Navy Blue im Test
Download Tudor Black Bay Fifty-Eight Navy Blue im Test
Die neue Retrotaucheruhr Black Bay Fifty-Eight Navy Blue von Tudor ist optisch sehr gelungen. Kann sie mehr als gut aussehen? Ihre Funktionalität muss sie im Chronos-Test beweisen.

Mehr Retro, bitte: 9 schöne Neuauflagen von Vintage-Uhren

Uhren mit Geschichte von Omega, Seiko, TAG Heuer & Co.

Keine Frage: Retro-Uhren sind ein starker Trend. Neun besonders gelungene Modelle mit Bild, allen Daten und Preis stellen wir Ihnen heute vor. Denn manche Uhren sind schon vor Jahrzehnten erschienen und trotzdem stets aktuell geblieben – dank behutsamer Überarbeitungen, die Trends einfließen ließen und gleichzeitig den Charakter der Vintage-Uhren bewahrt haben. Von solchen Modellen kann man eigentlich nie genug bekommen. Deshalb sagen wir heute wieder einmal “Mehr Retro, bitte!” und zeigen Ihnen ausgewählte Retrouhren mit allen Fakten und den aktuellen Preisen.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #1: Omega Speedmaster Moonwatch 

Die 1957 von Omega vorgestellte Speedmaster war 1969 bei der ersten Mondlandung dabei und hat das Bild eines Chronographen maßgeblich mitgeprägt. Bis heute sieht man die Version mit dem zum Kaliber 1861 weiterentwickelten Handaufzugswerk bei Außeneinsätzen von NASA-Astronauten. Mehr über die berühmte Speedmaster von Omega erfahren Sie hier.

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Omega: Speedmaster Moonwatch Professional Co-Axial Master Chronometer Chronograph 42 mm, Referenz 310.30.42.50.01.002
Omega: Speedmaster Moonwatch Professional Co-Axial Master Chronometer Chronograph 42 mm, Referenz 310.30.42.50.01.002

2021 hält mit dem neuen Co-Axial-Kaliber 3861 ein chronometerzertifiziertes und amagnetisches Handaufzugwerk mit Siliziumspirale Einzug in die Ikone. Das bestehende Modell mit dem vergleichsweise schlichten Kaliber 1861 bleibt allerdings bis auf Weiteres in der Kollektion. Gestalterisch diente der neuen Speedmaster Moonwatch Professional Co-Axial Master Chronometer Chronograph 42 mm die vierte Generation der Moonwatch, die Referenz 105.012, als Vorbild; sie wurde von den Apollo-Astronauten bei der ersten und, neben anderen Referenzen, auch bei späteren Mondlandungen getragen. Auf das Originalmodell verweisen das asymmetrische Gehäuse mit ausgestellter Flanke zum Schutz von Krone und Drückern sowie Details wie der „Dot over 90“ – ein Punkt über statt neben der 90 auf der Tachymeterlünette aus eloxiertem Aluminium. Omega hat allerdings kleine Detailveränderungen auf dem Zifferblatt vorgenommen: Vor allem wurde die Stoppsekunde nun richtigerweise mit drei Teilstrichen (für sechs Schritte pro Sekunde) versehen. Die Gehäusegröße von 42 Millimetern und die Druckfestigkeit bis fünf Bar bleiben bestehen. Neu ist neben dem Master-Chronometer-Kaliber vor allem die Modellvielfalt: Die Speedmaster Moonwatch Professional Co-Axial Master Chronometer gibt es in Edelstahl mit Kunststoffglas und geschlossenem Boden am Stahl- oder Nylonband (6.100 Euro/5.800 Euro) sowie mit zwei Saphirgläsern am Stahl- oder Lederarmband (7.000 Euro/6.700 Euro). Darüber hinaus produziert Omega die Moonwatch in den eigenen Rot- und Weißgoldlegierungen Sedna-Gold (34.100 Euro) und Canopus-Gold (44.300 Euro) – beide mit zwei Saphirgläsern und am Metall- oder Lederband.

Mehr über die neue Omega Speedmaster Moonwatch Professional Master Chronometer und wie sie in unserem Test abgeschnitten hat erfahren Sie hier im Video:

 

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #2: Blancpain Tribute to Fifty Fathoms No Rad

Blancpain: Tribute to Fifty Fathoms No Rad
Blancpain: Tribute to Fifty Fathoms No Rad

Die Tribute to Fifty Fathoms No Rad von Blancpain erinnert an eine Taucheruhr aus den 1960er Jahren, die die Schweizer Marke unter dem Namen BUND RPG1 an die Kampfschwimmer der deutschen Marine lieferte. Besonderes Merkmal der Uhr damals wie heute war und ist das gelb-rote Logo „no radiations“ auf dem Zifferblatt bei sechs Uhr. In den Sechziger Jahren wurde die Schädlichkeit von radioaktivem Radium, das auch als Leuchtmittel für Uhren verwendet wurde, bekannt. Das Logo auf dem Zifferblatt machte dem Träger deutlich, dass hier kein Radium verwendet wurde. Die aktuelle 40,3 Millimeter große Tribute to Fifty Fathoms No Rad zeigt sich mit einem mattschwarzen Zifferblatt. Ziffern, Zeiger, Indexe und die Tauchzeitskala auf der einseitig drehbaren Saphirglaslünette sind mit „Old Radium“- Superluminova beschichtet, die im Dunkeln grün leuchtet. Im Innern der auf 500 Stück limitierten Taucheruhr arbeitet das  Manufakturkaliber 1151 mit Automatikaufzug, das eine Gangreserve von 100 Stunden bietet. Die bis 30 Bar wasserdichte Retro-Taucheruhr ist für 13.070 Euro zu haben.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #3: Certina DS Chronograph Automatic

Der Certina-Chronograph aus den 1940er-Jahren und die DS Chronograph Automatic
Der Certina-Chronograph aus den 1940er-Jahren und die DS Chronograph Automatic

An ein Modell aus den 1940er-Jahren erinnert die DS Chronograph Automatic von Certina. Der Retro-Stopper verfügt wie auch das Ursprungsmodell über ein silberfarbenes, gewölbtes Zifferblatt mit kleiner Sekunde bei neun Uhr und Stoppminuten bei drei Uhr. Auch die Indexe besitzen dieselbe Gestaltung. Die Zeiger sind gebläut und gebogen. Am Rand des Zifferblatts befinden sich sowohl eine Tele- als auch eine Tachymeterskala. Dem heutigen Zeitgeist angepasst sind die Gehäusegröße von 43 Millimetern und das Saphirglas über dem Zifferblatt. Auch der Antrieb entspricht natürlich dem neuesten Stand der Technik: Im Innern der zehn Bar wasserdichten Uhr tickt das Eta-Kaliber A05.H31 mit Siliziumspiralfeder und 60 Stunden Gangreserve. Kostenpunkt: 1.890 Euro

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #4: Zenith Chronomaster Original

Zenith: Chronomaster Original mit weißem Zifferblatt am Edelstahlband
Zenith: Chronomaster Original am Edelstahlband

Zenith präsentiert mit der Chronomaster Original den Nachfolger des legendären Modells A386, in dem 1969 erstmals das Chronographenkaliber El Primero zum Einsatz kam. Die 38 Millimeter große Edelstahl- oder Roségolduhr greift die optischen Merkmale des Ursprungsmodells auf: hochgewölbtes Uhrenglas, Pilzdrücker, facettierte Bandanstöße und unterschiedlich bearbeitete Gehäuseoberflächen. Die Edelstahlversion gibt es, jeweils wahlweise am Leder- oder Stahlband, in zwei Zifferblattversionen – einmal mit den charakteristischen dreifarbigen Chronographenzählern in Grau- und Blautönen und einmal mit einem „Reverse Panda“-Zifferblatt mit hellen Totalisatoren auf schwarzem Grund. Das fünfte Modell besteht aus Roségold und besitzt ebenfalls dreifarbige Zähler. Im Innern des Retrostoppers verbaut Zenith das moderne Chronographenkaliber El Primero 3600, das im Gegensatz zum bisherigen El Primero 60 statt 50 Stunden Gangautonomie bietet und über einen Sekundenstopp verfügt. Die wichtigste Besonderheit ist jedoch der gut ablesbare zentrale Zehntelsekunden-Stoppzeiger, der auf einer Zehn-Sekunden-Skala am Zifferblattrand hundert Schritte macht.

Alles wichtigen Informationen zum Zenith El Primero finden Sie hier.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #5: TAG Heuer Monaco Calibre Heuer 02

Mit der Monaco Calibre Heuer 02 präsentierte TAG Heuer Ende 2019 die erste Monaco mit vollständig selbst entwickeltem Manufakturkaliber. Zuletzt hatte die Schweizer Uhrenmarke –teilweise modifizierte – Eta-Kaliber verwendet, und das ursprüngliche Kaliber 11 aus dem Jahr 1969 war in Kooperation mit Breitling, Hamilton-Büren und Dubois Dépraz entstanden. Es gehörte in diesem für die Uhrenindustrie wichtigen Jahr zu den ersten automatischen Chronographenkalibern überhaupt.

TAG Heuer: Monaco Calibre Heuer 02 mit schwarzem Zifferblatt und Stahlband
TAG Heuer: Monaco Calibre Heuer 02

Das Automatikkaliber Heuer 02 ist mit seinem geschwärzten Rotor und dem roten Schaltrad modern gestaltet und bietet 80 Stunden Gangreserve. Damit hat TAG Heuer die Technik der legendären Monaco nicht nur aktualisiert, sondern auch verbessert. Optisch hält sich die Uhr jedoch an alle Designcodes, die seit mehr als 50 Jahren festgeschrieben sind. Die TAG Heuer Monaco Calibre Heuer 02 kostet 6.400 Euro. Hier geht’s zum Hands-on dieses ikonenhaften Uhrenmodells.

Die neue Monaco wird vom modernen und funktionalen Manufakturkaliber Heuer 02 angetrieben
Die neue Monaco wird vom modernen und funktionalen Manufakturkaliber Heuer 02 angetrieben

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #6: Baume & Mericer Riviera

2021 lässt Baume & Mercier seine Stahlsportuhr Riviera mit der zwölfeckigen Lünette wieder aufleben, die erstmals 1973 vorgestellt wurde. Das integrierte dreigliedrige Stahlband und die vier Inbusschrauben auf der Lünette sorgen für Sportlichkeit und technischen Anspruch.

Baume & Mercier: Riviera Baumatic 10616
Baume & Mercier: Riviera Baumatic, 42 Millimeter, Referenz 10616

Der Gehäusedurchmesser ist von 35 auf zeitgemäße 41,5 Millimeter gewachsen. Die Version mit dem halbtransparenten blauen Saphirglaszifferblatt mit eingefrästem Wellenmuster und applizierten Indexen ist mit dem Automatikkaliber BM13-1975A ausgestattet, das fünf Tagen Gangreserve bietet. Ein ohne Werkzeug zu bedienendes Bandwechselsystem erlaubt, das Stahlband der Riviera Baumatic schnell gegen ein optionales Kautschukarmband zu tauschen.

Im Video schauen wir uns die neue Riviera für 3.600 Euro genau an:

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #7: Presage „Style60’s“

Die Presage “Style60’s” von Seiko ist gestalterisch an ein Modell aus dem Jahr 1964 angelehnt. Der Crown Chronograph war Seiko’s erste Armbanduhr mit Chronographenfunktion. Ebenso wie das historische Vorbild kommt die Neuauflage mit facettierten Indexen, Dauphine-Zeigern, feiner Minuterie am Zifferblattrand sowie einem Saphirglas in Box-Shape.

Seiko: Presage "Style60's" SRPG03J1 mit elfenbeinfarbenem Zifferblatt
Seiko: Presage “Style60’s” SRPG03J1 mit elfenbeinfarbenem Zifferblatt

Im Gegensatz zum Urpsrungsmodell fehlt jedoch die Stoppfunktion – dafür wird das Datum bei drei Uhr indiziert. Erhältlich ist die Presage “Style60’s” mit elfenbeinfarbenem, blauem, grünem oder schwarzem Zifferblatt. Dieses umschließt ein fünf Bar wasserdichtes 41-Millimeter-Edelstahlgehäuse mit Saphirglasboden. Im Innern der Retro-Uhr tickt das Automatikkaliber 4R35, das eine Gangreserve von 41 Stunden bietet. Getragen am Edelstahlband kostet der Zeitmesser 539 Euro, am Nylonband mit Dornschließe sind 489 Euro zu bezahlen.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #8: Oris Divers Sixty-Five Oris x Momotaro

Oris: Oris x Momotaro
Oris: Divers Sixty-Five Oris x Momotaro

Mit der Retro-Uhr Divers Sixty-Five begeistert Oris bereits seit einigen Jahren die Gemeinde der Sport- und Taucheruhrenfans, doch die Versionen mit Bronzelünette sehen noch mehr nach den 1960er-Jahren aus als ihre Vorgänger. 2020 erschien die abgebildete, besonders trendig gestaltete Version mit Jeansband und türkisfarbenem Zifferblatt in Kooperation mit dem japanischen Denim-Label Momotaro. Die Divers Sixty-Five Oris x Momotaro ist ausschließlich im 40-Millimeter-Gehäuse erhältlich und kostet 2.000 Euro. Sie wird wie üblich vom Automatikkaliber Sellita SW 200 angetrieben.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #9: The Longines Avigation BigEye

Longines: The Longines Avigation BigEye in Titan
Longines: The Longines Avigation BigEye in Titan

Der Retro-Fliegerchronographen The Longines Avigation BigEye ist eine Neuauflage einer Longines-Fliegeruhr aus den 1930er-Jahren. Eine Besonderheit stellt das vergrößerte Hilfszifferblatt für die Stoppminuten bei drei Uhr dar. Das verleiht dem Modell mit den markanten Pilzdrückern auch seinen Namenszusatz „BigEye“. Dabei kennzeichnen die langen Index-Linien jede dritte Minute. Dem 30-Minuten-Zähler gegenüber zeigt die kleine Sekunde an, ob das Uhrwerk läuft. Die Anzeige für die Stoppstunden befindet sich auf dem Hilfszifferblatt bei sechs Uhr. Das gewölbte Saphirglas unterstreicht den Retrolook des Fliegerchronographen. Im Innern des 41 Millimeter großen Titangehäuses arbeitet das Schaltradkaliber L688 mit Siliziumspirale, das exklusiv für Longines hergestellt wird und auf dem automatischen Chronographenkaliber Eta A08.L01 basiert. Getragen wird der Retro-Chronograph am braunen Lederband. Kostenpunkt für so viel Nostalgie: 3.210 Euro

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Juli 2014.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Vielleicht sollten Sie einfach mal aufhören Uhren vorzustellen die im Fachhandel nicht zu bekommen sind! Ich habe in den letzten zwei Monaten 42 Rolexkonzis in Deutschland kontaktiert mit dem Wunsch eine GMT Master kaufen zu wollen! Es ist mir nicht gelungen!

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  2. Naja, dafür können die Leute von watchtime ja nicht wirklich was
    Vielleicht mal,Rolex in Köln direkt kontaktieren…
    Nach meiner Erfahrung haben die aber so ihre ganz eigene Art des Vertriebs…

    Mein Kritikpunkt wäre allerdings, dass die GMT von Rolex m.E. keine Neuauflage ist, jedenfalls gab es die “Batman” ja bereits mit Oysterband, oder wird die Batman erst zu einer Vintage Uhr, durch das Pseudo Präsidentenarmband?

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  3. Having ordered a Rolex GMT II Pepsi, over 3 years ago, I have not yet waved the white flag of surrender, but will just wait. Being over half Irish, I think my born stubbornness will help me in this little crisis. Like many others, I have called several Rolex shops and even Rolex Deutschland, but no deal. Since I am retired and 75 years old, getting older, plus expecting a longer wait, I have told my wife to please place the Rolex GMT II Pepsi on my gravestone when it arrives.

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  4. Bislang konnte man in Bangkok beim Rolex Flagship Store immer noch Uhren mit 3 Monaten Wartezeit erhalten. Jetzt heiß es auch dort “ Sorry Sir we have only Gold Modell” Also so gut sind die Ticker auch nicht, dass ich Jahre darauf warte. Da gibt es besseres ohne Wartezeit bei Omega, Zenith, Brequet oder anderen und das zu vernünftigen Preisen. Aber wer nichts von guten Uhren versteht wartet halt auf seine Rolex.

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  5. Diese Aussagen kann man nur voll unterstreichen – wer unbedingt eine Rolex braucht, ……..

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  6. Muss man denn haben was man ned kriegt??

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