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Download Chronos Spezial: Rolex
Das Chronos Spezial über Rolex vereint die Geschichte der Marke, Tests ihrer Uhren und Manufakturporträts.

Mehr Retro, bitte: 9 schöne Neuauflagen von Vintage-Uhren

Uhren mit Geschichte von Seiko, TAG Heuer, Rolex & Co.

Keine Frage: Retro-Uhren sind ein starker Trend. Neun besonders gelungene Modelle mit Bild, allen Daten und Preis stellen wir Ihnen heute vor. Denn manche Uhren sind schon vor Jahrzehnten erschienen und trotzdem stets aktuell geblieben – dank behutsamer Überarbeitungen, die Trends einfließen ließen und gleichzeitig den Charakter der Vintage-Uhren bewahrt haben. Von solchen Modellen kann man eigentlich nie genug bekommen. Deshalb sagen wir heute wieder einmal “Mehr Retro, bitte!” und zeigen Ihnen ausgewählte Retrouhren mit allen Fakten und den aktuellen Preisen.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #1: Jaeger-LeCoultre Polaris Mariner Memovox

Highlight der 2018 eingeführten Uhrenlinie Polaris von Jaeger-LeCoultre ist der brandneue Tauchwecker Polaris Mariner Memovox. 1965 hatte Jaeger-LeCoultre seinen Wecker Memovox als Taucheruhr gebracht, die den Weckton durch ihren Dreifachboden auch unter Wasser gut hörbar machte. Ihr folgte 1968 ein optisch verändertes Modell mit markanten trapezförmigen Tritium-Leuchtindexen. Mehr über den berühmten Armbandwecker von Jaeger-LeCoultre erfahren Sie hier.

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Jaeger-LeCoultre: Polaris Mariner Memovox
Jaeger-LeCoultre: Polaris Mariner Memovox

Das Design von 1968 dient den heutigen Modellen der Polaris-Kollektion als Vorbild. Die Polaris Mariner Memovox verfügt über drei Kronen: Mit der oberen stellt man den Alarm ein; dabei dreht man die innere Scheibe auf dem Zifferblatt, bis das Dreieck auf die gewünschte Weckzeit zeigt. Mit der mittleren verstellt man die innen liegende Drehlünette, um Zeitabschnitte zu messen (eine vereinfachte Chronographenfunktion), und die untere dient der Einstellung der Uhrzeit. Das automatische Manufakturkaliber 956 debütierte 2008. Wenn der Alarm ausgelöst wird, schlägt ein Hammer auf einen Resonanzkörper aus Bronze. Das 42 Millimeter große Edelstahlgehäuse der neuen, klangstarken Taucheruhr hält bis 300 Meter Wassertiefe dicht und wird mit einem Edelstahlband am Arm befestigt. Für 17.300 Euro stößt die Polaris Mariner Memovox mit ihrem neuen Besitzer in dunkle Tiefen vor.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #2: Blancpain Tribute to Fifty Fathoms No Rad

Blancpain: Tribute to Fifty Fathoms No Rad
Blancpain: Tribute to Fifty Fathoms No Rad

Die Tribute to Fifty Fathoms No Rad von Blancpain erinnert an eine Taucheruhr aus den 1960er Jahren, die die Schweizer Marke unter dem Namen BUND RPG1 an die Kampfschwimmer der deutschen Marine lieferte. Besonderes Merkmal der Uhr damals wie heute war und ist das gelb-rote Logo „no radiations“ auf dem Zifferblatt bei sechs Uhr. In den Sechziger Jahren wurde die Schädlichkeit von radioaktivem Radium, das auch als Leuchtmittel für Uhren verwendet wurde, bekannt. Das Logo auf dem Zifferblatt machte dem Träger deutlich, dass hier kein Radium verwendet wurde. Die aktuelle 40,3 Millimeter große Tribute to Fifty Fathoms No Rad zeigt sich mit einem mattschwarzen Zifferblatt. Ziffern, Zeiger, Indexe und die Tauchzeitskala auf der einseitig drehbaren Saphirglaslünette sind mit „Old Radium“-Superluminova beschichtet, die im Dunkeln grün leuchtet. Im Innern der auf 500 Stück limitierten Taucheruhr arbeitet das Manufakturkaliber 1151 mit Automatikaufzug, das eine Gangreserve von 100 Stunden bietet. Die bis 30 Bar wasserdichte Retro-Taucheruhr ist für 13.070 Euro zu haben.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #3: Certina DS Chronograph Automatic

Der Certina-Chronograph aus den 1940er-Jahren und die DS Chronograph Automatic
Der Certina-Chronograph aus den 1940er-Jahren und die DS Chronograph Automatic

An ein Modell aus den 1940er-Jahren erinnert die DS Chronograph Automatic von Certina. Der Retro-Stopper verfügt wie auch das Ursprungsmodell über ein silberfarbenes, gewölbtes Zifferblatt mit kleiner Sekunde bei neun Uhr und Stoppminuten bei drei Uhr. Auch die Indexe besitzen dieselbe Gestaltung. Die Zeiger sind gebläut und gebogen. Am Rand des Zifferblatts befinden sich sowohl eine Tele- als auch eine Tachymeterskala. Dem heutigen Zeitgeist angepasst sind die Gehäusegröße von 43 Millimetern und das Saphirglas über dem Zifferblatt. Auch der Antrieb entspricht natürlich dem neuesten Stand der Technik: Im Innern der zehn Bar wasserdichten Uhr tickt das Eta-Kaliber A05.H31 mit Siliziumspiralfeder und 60 Stunden Gangreserve. Kostenpunkt: 1.890 Euro

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #4: Zenith Chronomaster Revival El Primero A385

Zenith: Chronomaster Revival El Primero A385
Zenith: Chronomaster Revival El Primero A385

Für die Chronomaster Revival El Primero A385 hat Zenith ein Originalexemplar aus dem Jahr 1969 lasergescannt und nachkonstruiert. So kommt die Neuauflage wie das Original mit dem markanten 37 Millimeter großen Edelstahlgehäuse und Drückern im Pumpenstil. Heute wölbt sich jedoch über das braune Farbverlaufszifferblatt mit weißen Totalisatoren ein Saphir- statt wie damals Acrylglas. Auch der Gehäuseboden besteht aus dem Material und ist nicht mehr wie beim Ursprungsmodell geschlossen. Durch den Boden lässt sich das moderne Automatikkaliber El Primero 400 mit 50 Stunden Gangreserve beobachten. Getragen wird die Chronomaster Revival El Primero A385 an einem hellbraunen Kalbslederband mit Kautschukunterfütterung und Dornschließe. Der Manufakturchronograph im Retro-Look kostet 7.800 Euro.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #5: TAG Heuer Monaco Calibre Heuer 02

Mit der Monaco Calibre Heuer 02 präsentierte TAG Heuer Ende 2019 die erste Monaco mit vollständig selbst entwickeltem Manufakturkaliber. Zuletzt hatte die Schweizer Uhrenmarke –teilweise modifizierte – Eta-Kaliber verwendet, und das ursprüngliche Kaliber 11 aus dem Jahr 1969 war in Kooperation mit Breitling, Hamilton-Büren und Dubois Dépraz entstanden. Es gehörte in diesem für die Uhrenindustrie wichtigen Jahr zu den ersten automatischen Chronographenkalibern überhaupt.

TAG Heuer: Monaco Calibre Heuer 02 mit schwarzem Zifferblatt und Stahlband
TAG Heuer: Monaco Calibre Heuer 02

Das Automatikkaliber Heuer 02 ist mit seinem geschwärzten Rotor und dem roten Schaltrad modern gestaltet und bietet 80 Stunden Gangreserve. Damit hat TAG Heuer die Technik der legendären Monaco nicht nur aktualisiert, sondern auch verbessert. Optisch hält sich die Uhr jedoch an alle Designcodes, die seit mehr als 50 Jahren festgeschrieben sind. Die TAG Heuer Monaco Calibre Heuer 02 kostet 6.400 Euro. Hier geht’s zum Hands-on dieses ikonenhaften Uhrenmodells.

Die neue Monaco wird vom modernen und funktionalen Manufakturkaliber Heuer 02 angetrieben
Die neue Monaco wird vom modernen und funktionalen Manufakturkaliber Heuer 02 angetrieben

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #6: Rolex GMT-Master II “Batman”

Rolex: Oyster Perpetual GMT Master II 'Batman'
Rolex: GMT-Master II “Batman”

2018 war die “Pepsi” mit rot-blauer Zeitzonenlünette im Edelstahlgehäuse am Jubilé-Band erschienen, und 2019 folgte die beliebte “Batman” mit blau-schwarzem Drehring. Die begehrte Rolex GMT-Master II ist dank ihres zusätzlichen 24-Stunden-Zeigers und der zugehörigen Drehlünette der Inbegriff einer Reiseuhr. Dabei lässt sich der Hauptstundenzeiger erst seit Einführung der GMT-Master II 1982 separat verstellen. Beim 1954 lancierten ­Ursprungsmodell waren die beiden Stundenzeiger noch fest gekoppelt, und zur Darstellung einer zweiten Zeit musste der Träger die Drehlünette auf den Zusatzzeiger einstellen. Im Innern des 40 Millimeter großen Edelstahlgehäuses mit Keramiklünette tickt das automatische Manufakturkaliber 3285 mit Chronometerzertifikat. Batman und Pepsi kosten momentan 9.000 Euro, sind im Fachhandel jedoch nach wie vor extrem schwer zu bekommen.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #7: Seiko 140th Anniversary Limited Edition

Seiko: Seiko 140th Anniversary Limited Edition
Seiko: 140th Anniversary Limited Edition

Zum 140-jährigen Jubiläum von Seiko im Jahr 2021 bringt die japanische Uhrenmarke eine Neuauflage des Modells King Seiko KSK von 1965. Das Gehäuse der 140th Anniversary Limited Edition besteht aus hartbeschichtetem Edelstahl und ist mit 38,1 Millimetern Durchmesser größer als das Original. Im Innern arbeitet das 2018 vorgestellte Manufaktur-Automatikkaliber 6L35; die Formensprache ist jedoch dieselbe wie 1965, und auf dem Boden prangt die gleiche goldene Plakette mit Wappengravur und „King Seiko“-Schriftzug. Die Referenz SJE083J1 ist auf 3.000 Exemplare limitiert und kostet 3.400 Euro.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #8: Oris Divers Sixty-Five Oris x Momotaro

Oris: Oris x Momotaro
Oris: Divers Sixty-Five Oris x Momotaro

Mit der Retro-Uhr Divers Sixty-Five begeistert Oris bereits seit einigen Jahren die Gemeinde der Sport- und Taucheruhrenfans, doch die Versionen mit Bronzelünette sehen noch mehr nach den 1960er-Jahren aus als ihre Vorgänger. 2020 erschien die abgebildete, besonders trendig gestaltete Version mit Jeansband und türkisfarbenem Zifferblatt in Kooperation mit dem japanischen Denim-Label Momotaro. Die Divers Sixty-Five Oris x Momotaro ist ausschließlich im 40-Millimeter-Gehäuse erhältlich und kostet 2.000 Euro. Sie wird wie üblich vom Automatikkaliber Sellita SW 200 angetrieben.

Neu aufgelegte Vintage-Uhr #9: The Longines Avigation BigEye

Longines: The Longines Avigation BigEye in Titan
Longines: The Longines Avigation BigEye in Titan

Der Retro-Fliegerchronographen The Longines Avigation BigEye ist eine Neuauflage einer Longines-Fliegeruhr aus den 1930er-Jahren. Eine Besonderheit stellt das vergrößerte Hilfszifferblatt für die Stoppminuten bei drei Uhr dar. Das verleiht dem Modell mit den markanten Pilzdrückern auch seinen Namenszusatz „BigEye“. Dabei kennzeichnen die langen Index-Linien jede dritte Minute. Dem 30-Minuten-Zähler gegenüber zeigt die kleine Sekunde an, ob das Uhrwerk läuft. Die Anzeige für die Stoppstunden befindet sich auf dem Hilfszifferblatt bei sechs Uhr. Das gewölbte Saphirglas unterstreicht den Retrolook des Fliegerchronographen. Im Innern des 41 Millimeter großen Titangehäuses arbeitet das Schaltradkaliber L688 mit Siliziumspirale, das exklusiv für Longines hergestellt wird und auf dem automatischen Chronographenkaliber Eta A08.L01 basiert. Getragen wird der Retro-Chronograph am braunen Lederband. Kostenpunkt für so viel Nostalgie: 3.210 Euro

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Juli 2014.

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Produkt: Chronos Digital 05/2018
Chronos Digital 05/2018
Schwerpunkt-Thema Schweiz +++ Test: Breitling Navitimer 8, Rolex GMT-Master II +++ Patek Philippe vs. Audemars Piguet +++ Uhren unter 1000 € +++

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Vielleicht sollten Sie einfach mal aufhören Uhren vorzustellen die im Fachhandel nicht zu bekommen sind! Ich habe in den letzten zwei Monaten 42 Rolexkonzis in Deutschland kontaktiert mit dem Wunsch eine GMT Master kaufen zu wollen! Es ist mir nicht gelungen!

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  2. Naja, dafür können die Leute von watchtime ja nicht wirklich was
    Vielleicht mal,Rolex in Köln direkt kontaktieren…
    Nach meiner Erfahrung haben die aber so ihre ganz eigene Art des Vertriebs…

    Mein Kritikpunkt wäre allerdings, dass die GMT von Rolex m.E. keine Neuauflage ist, jedenfalls gab es die “Batman” ja bereits mit Oysterband, oder wird die Batman erst zu einer Vintage Uhr, durch das Pseudo Präsidentenarmband?

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  3. Having ordered a Rolex GMT II Pepsi, over 3 years ago, I have not yet waved the white flag of surrender, but will just wait. Being over half Irish, I think my born stubbornness will help me in this little crisis. Like many others, I have called several Rolex shops and even Rolex Deutschland, but no deal. Since I am retired and 75 years old, getting older, plus expecting a longer wait, I have told my wife to please place the Rolex GMT II Pepsi on my gravestone when it arrives.

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  4. Bislang konnte man in Bangkok beim Rolex Flagship Store immer noch Uhren mit 3 Monaten Wartezeit erhalten. Jetzt heiß es auch dort “ Sorry Sir we have only Gold Modell” Also so gut sind die Ticker auch nicht, dass ich Jahre darauf warte. Da gibt es besseres ohne Wartezeit bei Omega, Zenith, Brequet oder anderen und das zu vernünftigen Preisen. Aber wer nichts von guten Uhren versteht wartet halt auf seine Rolex.

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