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Die Chronos-Redaktion testet einen der ersten Breitling Navitmer 8 Chronographen ohne die berühmte Rechenschieberlünette.

Minase: Divido mit Urushi-Makie-Zifferblatt

Zifferblatt in alter japanischer Kunsttechnik

Die japanische Marke Minase stattet ihr rundes Modell Divido mit einem kunstvollen Zifferblatt aus.

Minase Divido mit Urushi-Makie-Zifferblatt
Minase Divido mit Urushi-Makie-Zifferblatt

Besonders zur Geltung kommt es durch die einzigartige Bauweise: Das Zifferblatt scheint im Gehäuse zu schweben, denn zwischen dem Gehäuse und dem Zifferblattrand, welches durch kleine Schrauben an den Ecken befestigt ist, gibt es einen Zwischenraum. Dadurch fällt Licht von allen Seiten ins Gehäuse ein. In diesem Modell nutzt Minase die traditionelle Technik des Urushi Makie. Dabei wird auf dem blauen aus einem bestimmten Baumharz gewonnen Lack Silberstaub gestreut und mit einer weiteren semitransparenten Urushi-Lackschicht abgedeckt. Das wird ein zweites Mal wiederholt und zum Schluss poliert der Kunsthandwerker das Blatt. Das Ganze sieht wie ein Nachthimmel mit unzähligen Sternen aus. Jedes Blatt entsteht im Kyotoer Atelier des Urushi-Meisters Megumi Shimamoto von Hand.

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Jedes Urushi-Makie-Zifferblatt entsteht von Hand
Jedes Urushi-Makie-Zifferblatt entsteht von Hand

 

Eine weitere Besonderheit der Divido ist das 3-Tages-Datumsfenster mit dem kleinen Pfeil, welcher auf den aktuellen Tag weist. Auffällig gestaltet haben die Japaner auch die Bandanstöße, die über die Lünette ragen. Mattierte und polierte Oberflächen wechseln sich ab. Im Innern des 40,5 Millimeter großen Edelstahlgehäuses tickt das Kaliber KT7001/1, das auf einem Eta 2824 basiert. Mit Kautschukband kostet die Neuheit 5.950 Euro.

Minase gehört zu Kyowa & Co, einem japanischen Werkzeughersteller, der 1963 gegründet wurde. Vor 15 Jahren produzierte Kyowa ausschließlich High-End-Werkzeuge für die weltweite Luxusuhrenindustrie. Mit diesem technischen Wissen wurde dann beschlossen, eine eigene Uhrenmarke zu schaffen, welche die Werte der Japaner widerspiegelt. Die Fertigung befindet sich in der Präfektur Akita, etwa 500 Kilometer nördlich von Tokio und produziert jährlich um die 500 Uhren. Damit ist Minase der kleinste Uhrenhersteller Japans.

Produkt: Download: Vergleichstest Uhren unter 1.000 Euro: Swatch versus Seiko
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Das UHREN-MAGAZIN vergleicht mit der Swatch Sistem51 Irony Tux und der Seiko SRP772K1 mechanische Uhren unter 1.000 Euro.

Uhren von Minase in der Datenbank von Watchtime.net

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Minase seems to be in a world of their own for eye stopping design and quality in my humble opinion. Are they anti-magnetic? How is the time keeping? Think they also have a special polishing method. Whether a square or round design, they just stand out and look good to me!

    Thank you.

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