Montblanc: Nicolas Rieussec Rising Hours

Scheibenballett – SIHH 2013

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 30. Dezember 2012
Die Nicolas Rieussec Rising Hours von Montblanc
Die Nicolas Rieussec Rising Hours von Montblanc

Auch die Uhrenmarke Montblanc hat den Herbst genutzt, um bereits vor dem im Januar stattfindenden Genfer Uhrensalon SIHH über ausgewählte Messeneuheiten zu informieren. Als Highlight des Jahres 2013 sieht die Marke ihr Modell Nicolas Rieussec Rising Hours. Im Gegensatz zu den bereits bekannten Chronographen der Serie Nicolas Rieussec besitzt die neue Ausführung eine digitale Stundenanzeige. Die Stundenzahlen sind aus einer Drehscheibe ausgefräst, hinter der sich eine Tag-Nacht-Scheibe dreht. Blau hinterlegte Ziffern stehen für die Nachtstunden, schwarze für die Tagstunden. Doch damit nicht genug: Die zweifarbige Scheibe dreht sich mit wechselnder Geschwindigkeit, sodass sich der Farbwechsel besonders schnell vollzieht. Auf diese Weise gibt es nur um sechs beziehungsweise 18 Uhr halb blaue Stundenzahlen, die anderen sind immer eindeutig einer Tag- oder Nachtzeit zuzuordnen. Das Ganze funktioniert mithilfe einer sogenannten Malteserkreuzmechanik in Form zweier nockenähnlicher Räder: Zwischen neun und 15 Uhr sowie zwischen 21 und drei Uhr drehen sich die beiden Räder dank ihres speziellen Profils aneinander vorbei – die Tag- Nacht-Scheibe steht. Um drei beziehungsweise 15 Uhr beginnt der Eingriff, und die Scheibe wird kontinuierlich beschleunigt. Von 4.30 bis 7.30 Uhr und entsprechend von 16.30 bis 19.30 Uhr dreht sich die Tag-Nacht-Scheibe genauso schnell wie die davor liegende Ziffernscheibe. Anschließend wird das Tempo wieder verlangsamt, bis die Scheibe um neun beziehungsweise 15 Uhr zum Stehen kommt. Über die patentierte Tag-Nacht-Mechanik hinaus gibt es noch die Rieussec-typischen Chronographenscheiben sowie zwei scheibenförmige Zusatzanzeigen für Datum und Wochentag. Sie sind Teil des neuen Automatikkalibers MB R220, das wie alle bisherigen Rieussec-Werke über Schaltrad, vertikale Kupplung und zwei Federhäuser verfügt. Die Uhr kostet in der abgebildeten Rotgoldversion 26.900 Euro; darüber hinaus gibt es eine Stahlvariante für 10.750 Euro sowie 28 Platin-Modelle für je 48.000 Euro. ak

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