Nienaber: Dreimal wohltätig

Drei Modelle der Anterograd wird Rainer Nienaber in den kommenden Wochen an unterschiedlicher Stelle versteigern
Drei Modelle der Anterograd wird Rainer Nienaber in den kommenden Wochen an unterschiedlicher Stelle versteigern

Der im westfälischen Bünde ansässige Uhrenbauer Rainer Nienaber versteigert aus Anlass seines 25-jährigen Firmenjubiläums drei Armbanduhren. Eine wird demnächst im Watchtime-Internetforum, eine zweite im Forum Watchlounge angeboten, in denen Nienaber den Namen retroman trägt; die dritte kommt am 3. Oktober am Tag der offenen Tür in Bünde unter den Hammer. Der Erlös aller drei Uhren geht nach Abzug der Materialkosten an die international tätige Ärzteorganisation Hammer Forum. Bei den Versteigerungsstücken handelt es sich um 43 Millimeter große Edelstahlmodelle, die Messinstrumenten aus den vierziger Jahren nachempfunden sind. Die Zeit weist ein einzelner Stundenzeiger auf einer in Fünf-Minuten-Schritte unterteilten Skala. Um zwölf Uhr springt der Zeiger mit Hilfe einer Vorspannfeder einen großen Schritt weiter. Diese sogenannte anterograde Stundenanzeige wird von einer kleinen Sekunde ergänzt, die der Funktionskontrolle dient. Für Vortrieb sorgt das von Nienaber modifizierte historische Handaufzugskaliber Unitas 6325 mit einer Unruhfrequenz von drei Hertz und 40 Stunden Gangautonomie. Die Brücken werden mit Kerben im Hammerschlagdesign versehen und rhodiniert; die Aufzugsräder tragen einen Rundschliff, und sämtliche sichtbaren Schrauben sind gebläut. ak

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo Herr Krupp,

    schöner Bericht, aber leider viel zu Früh veröffentlicht!
    Es war doch wohl extra ein Termin dafür genannt worden (für die Ausgabe im August)!

    Nun ist die Überraschung leider keine mehr, die es sein sollte für das Watchtime Forum 🙁
    Sorry, Schnellschuß und voll daneben wenn man sieht wie Vertrauliches bei Ihnen behandelt wird!

    MFG
    Uhrologie (Mitglied im WTF)

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. OK, wir haben in der Redaktion nochmals die Nachricht zur dieser sehr schönen Aktion durchgeschaut. Zu einer normalen Pressemeldung, wie wir sie tagtäglich körbeweise auf dem Tisch haben, gab es keine Unterschiede. Es gab keine Sperrfristen noch irgendwelche aus dem Text oder dem Inhalt ersichtliche Veröffentlichungswünsche (mittlerweile haben wir sogar den Briefumschlag dazu nochmals angesehen).
    Daher sahen wir es als völlig selbstverständlich an, diese zu veröffentlichen, und freuten uns sogar, eine schnelle – und wie bei allen redaktionellen Meldungen kostenlose – Veröffentlichung über unsere Homepage zu ermöglichen.

    Den Spaß wollen wir natürlich niemals verderben und freuen uns auf eine erfolgreiche Versteigerung.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren