Produkt: UHREN-MAGAZIN 1/2020
UHREN-MAGAZIN 1/2020
Seiko: Die Prospex LX mit Kompasslünette im Text +++ Trend: Luxus in Edelstahl +++ IWC, Oris, Alpina, Breitling: Neue Flieger- und GMT-Uhren

Nomos, Sinn, Mühle & Co.: 6 maritime Uhren aus Deutschland

Deutsche Uhren mit maritimen Designs und Funktionen

Sie lieben das Meer und das Leben an der Küste – und halten auch mal eine steife Brise aus? Dann sind diese Uhren genau das Richtige für Sie.

Maritime Uhr #1: Mühle-Glashütte Sea-Timer BlackMotion

Die neue Sea-Timer BlackMotion von Mühle-Glashütte wurde speziell für den Wassersport entwickelt.

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Doch auch im Alltag bewähren sich die zahlreichen Qualitätsmerkmale: bis 300 Meter wasserdichtes Gehäuse, kratzfeste Beschichtung, 2,5 Millimeter dickes Saphirglas, geschützt liegende Krone, stark leuchtende Anzeigen, Schweizer Automatikwerk mit mehreren Glashütter Bauteilen. Da es sich nicht um eine Taucheruhr handelt, ist die Lünette mit Minutenskala zur Kurzzeitmessung beidseitig drehbar.

Titancarbidbeschichteter Edelstahl, 44 Millimeter, 30 Bar, modifiziertes Sellita SW 200, Automatik, 2.200 Euro

Mühle-Glashütte: Sea-Timer BlackMotion
Mühle-Glashütte: Sea-Timer BlackMotion

Maritime Uhr #2: Nomos Glashütte Tangente Sport Neomatik

In diesem Jahr mausert sich die Tangente von Nomos Glashütte zur echten Sportskanone: Das Modell Tangente Sport Neomatik macht sich mit dem neuen Durchmesser von 42 Millimetern deutlich am Handgelenk bemerkbar und hält erstmals bis 300 Meter dicht. Zudem wird die Uhr an einem neuen Edelstahlband mit Sicherheitsfaltschließe getragen, sodass sie rundum unempfindlich gegenüber Nässe ist. Die Wasserdichtheit vermerkt Nomos mit der englischen Einheit „1000 ft“ in Rot auf dem Zifferblatt. Im Innern tickt das Manufaktur-Automatikkaliber DUW 6101. Die neue Tangente ist wahlweise mit weißem oder blauschwarzem Zifferblatt erhältlich.

Edelstahl, 42 Millimeter, 30 Bar, Manufakturkaliber DUW 6101, Automatik, 3.980 Euro

Nomos Tangente Sport Neomatik mit blauschwarzem Zifferblatt
Nomos Glashütte: Tangente Sport Neomatik

Maritime Uhr #3: Meistersinger Metris

Nach der Taucheruhr Salthora Meta X von 2017 stellte Meistersinger 2018 seine zweite echte Sportuhr vor: Die Metris – wie üblich mit nur einem Zeiger ausgestattet – besitzt keine Tauchfunktionen, hält aber bis 200 Meter dicht, besitzt einen Kronenschutz und wird an einem wasserfesten Textilband getragen. Wie immer bei Meistersinger gibt es auch dieses Modell in diversen Farben. Wer seine Ansprüche an die Wasserfestigkeit zurückschraubt, erhält für die Metris neue Armbänder aus Jeansstoff.

Edelstahl, 38 Millimeter, 20 Bar, Eta 2824 oder Sellita SW 200, Automatik, 1.490 Euro

Meistersinger: Metris blau
Meistersinger: Metris

Maritime Uhr #4: Sinn Spezialuhren 240 St GZ

Gezeitentafel fürs Handgelenk von Sinn Spezialuhren: Einfach die HW1-Markierung auf den Zeitpunkt des letzten Hochwassers einstellen und mithilfe des Stundenzeigers auf der blauen Skala den Wasserstand der aktuellen Tide ablesen. Das nächste Hochwasser findet dann bei HW2 statt.

Edelstahl, 42 Millimeter, 10 Bar, Sellita SW 220, Automatik, 1.690 Euro

Sinn Spezialuhren: 240 St GZ
Sinn Spezialuhren: 240 St GZ

Maritime Uhr #5: Archimede Outdoor Protect

Bereits im dreistelligen Preisbereich gibt es bei Archimede nutzwertige Alltagsuhren mit Nehmerqualitäten. So bietet die Outdoor Protect ein gehärtetes Edelstahlgehäuse und eine Wasserdichtheit bis 200 Meter. Dank ihres komplett mit Leuchtmasse beschichteten Zifferblatts lässt sich die abgebildete Modellversion auch bei nebligen Küstenspaziergängen jederzeit einwandfrei ablesen.

Gehärteter Edelstahl, 39 Millimeter, 20 Bar, Sellita SW 200, Automatik, 920 Euro

Archimede: Outdoor Protect
Archimede: Outdoor Protect

Maritime Uhr #6: Tutima M2 Coastline

Leicht, korrosionsbeständig und bis 300 Meter wasserdicht: Die 2018 vorgestellte Titanuhr von Tutima eignet sich fürs Schwimmen, Segeln und andere Wassersportarten genauso wie für den Alltag, in dem es gern einmal etwas rauer zugehen darf.

Titan, 43 Millimeter, 30 Bar, Eta 2836, Automatik, 1.590 Euro

Tutima: M2 Coast Line mit Titangehäuse und Titanarmband
Tutima: M2 Coastline

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Produkt: Download: IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire im Test
Download: IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire im Test
Bronze, grünes Zifferblatt, neues Manufakturwerk: Ist die Pilot's Watch Chronograph Spitfire die beste Fliegeruhr von IWC? Chronos hat sie getestet.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Uhren aus Deutschland, ja, Glasshuette und Nomos, jetzt nimmt man die mit Scheizer Werke weg, sind es noch 2
    Verstehen nicht dass ueber diese Bastler ueberhaupt geschrieben wird.

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  2. Kommentar zu Herrn Peter Siegenthaler:
    In der Automobilbranche ist das üblich. Wenn die Teile der/des Zulieferers in Ordnung ist/sind dann liegt das auch im Interesse des Kunden. Die ETA-Kaliber und die Selitta-Kaliber sind hervorragend. Ebenso die Preise. Für die kleineren Uhrenhersteller ist es schwierig ein eigenes Werk herzustellen. Es handelt sich hier nicht um Bastler!!! Man sollte nicht so herablassend über diese Uhrmacher sprechen. Ich will eine Uhr die ohne Probleme läuft und und eine gute Ganggenauigkeit. Wenn ich dies erreiche, dann ist das Ziel erreicht. Übrigens müssen Sie keine Bastleruhr kaufen.

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  3. Kommentar zu Herrn Peter Siegenthaler:
    Basteln hat doch etwas mit Kreativität zu tun. Wenn man bestehendes know how weiter modifiziert kann durchaus qualitativ Hochwertiges entstehen

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  4. Kommentar zu Herrn Peter Siegenthaler:
    Sehe ich genauso!
    Auf meinen Arm wird niemals eine deutsche Uhr kommen!
    Entweder Swiss Made oder Casio – da stimmt im Gegensatz zu den deutschen Anbietern zumindest Preis/Leistung!!!

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  5. Sinn hat zum Beispiel sehr hochwertige technologisch anspruchsvolle Manufakturgehäuse aus Glashütte. Bei Billiguhren gibt es eben das Gehäuse aus Dosenblech. Hochwertige Stähle, Veredelung und Handarbeit haben eben ihren Preis.

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  6. Ich wundere mich, warum bei Sinn keine U1, U2, U1000, etc. auftaucht. Das hätte ich unter “maritime Uhren” verstanden, aber nicht so ein Nischenprodukt wie die 210 St GZ.

    Bei Mühle würden mir spontan auch vier passendere Modelle einfallen.

    Nicht beachtet wurden auch die Mikromarken, aber dort weiß ich nicht, wo die alle gefertigt wurden.

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  7. Antwort für Thomas Schmitt
    Sie schreiben, dass es in der Automobile Branche üblich ist, dass Teile aus dem Ausland kommen, richtig, will sie aber sehen, wenn sie einen Porsche kaufen und das Herz, also Motor und Getriebe aus dem Ausland kommen, glaube nicht, dass Sie und der Markt das annehmen würde.
    Dass ETA und Selitta Werke gut sind, gebe ich ihnen auch recht, habe auch nichts Negatives über diese Werke geschrieben, was für mich störend ist, ist dass Gewisse Uhren Bastler die Uhrwerke im Ausland billig einkaufen und danach die Uhr teuer verkaufen mit dem Qualität Siegel «Made in Deutschland»
    Ich glaube nicht, dass das im Interesse von Deutschland ist und man sich mit fremden Federn schmücken muss, Deutschland hat viele ausgezeichnete Uhrenmacher die mehr als fähig sind, um ausgezeichnete Uhrenwerke herzustellen, richtig sollten diese Uhren unter dem Siegel «Zusammengebaut in Deutschland» verkauft werden.

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