Omega: Neuartiges Fluginstrument

Das von Omega entwickelte Messgerät ist dank Aluminium-Gehäuse und Teflon-Verkabelung gegen äußere Einflüsse gut gescgützt
Das von Omega entwickelte Messgerät ist dank Aluminium-Gehäuse und Teflon-Verkabelung gegen äußere Einflüsse gut gescgützt

Mit der Enthüllung des ersten Prototypen leiteten Ende Juni auf dem Militärflugplatz im schweizerischen Dübendorf Bertrand Piccard und André Borschberg eine neue Phase für das auch von Omega unterstützte Projekt Solar Impulse ein. Mit an Bord des ersten nur von der Kraft der Sonne betriebene Flugzeug: ein neuartiges Messinstrument, das in Zusammenarbeit mit dem Piloten Claude Nicollier in der Bieler Omega-Manufaktur entwickelt wurde. Das Gerät dient der Anzeige der tatsächlichen Flugrichtung. Auf einer horizontalen Skala kann der Pilot dabei die reale Flugrichtung und das Driftverhalten ablesen. Zwei vertikale Lichtbalken zeigen auf einer Skala den Winkel der Tragflächen an. Zudem ertönen Signale, falls die Messdaten von den Normwerten abweichen. Schließlich ist der Pilot direkt mit dem Gerät verbunden. Sollte zum Beispiel der rechte Flügel zu stark geneigt sein, vibriert der rechte Ärmel des Anzugs des Piloten, und er kann eine Korrektur einleiten.
Für das Frühjahr 2010 ist ein 36-stündiger Probeflug mit dem Prototypen angesetzt. Im Jahr 2012 wollen Piccard und Borschberg dann mit einem Solarflugzeug die Welt umrunden. wam

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