Omega: Seamaster 300 Ceragold – Baselworld 2015

Die neue Seamaster vereint verschiedene Omega-Innovationen

Martina Richter
von Martina Richter
am 19. März 2015

So ziemlich genau vor einem Jahr hauchte Omega der Seamaster neues Leben ein – mit einer komplett überarbeiteten Version des im Jahr 1957 erstmals lancierten Modells. In diesem Jahr stellt Omega eine Version in Edelstahl vor, in deren charakteristische, einseitig drehbare Keramiklünette eine Tauchskala aus Ceragold eingelassen ist: die Seamaster 300 Ceragold.

Omega: Seamaster 300 Ceragold
Omega: Seamaster 300 Ceragold

Die Herstellung von Omegas Ceragold ist ein Verfahren, bei dem Uhrenkomponenten aus Keramik mit 18-Karat-Gold-Elementen verbunden werden. Zum Beispiel – wie bei der Seamaster 300 – eine Keramik-Lünette mit Ziffern- und Index-Einlagen aus Gold. Das Herstellungsverfahren gehört bei Omega zu den am meisten diskutierten: „Obgleich es Jahre dauerte, die Technologie zu beherrschen, rechtfertigt das atemberaubende Ergebnis den großen Aufwand“, heißt es beim Hersteller. Die auf Zirkonium basierende Keramiklünette wird mit 18 Karat Gold überzogen. Das Ergebnis ist eine Materialkombination, welche mit Ästhetik und einer absolut glatten Oberfläche Aufsehen erregt. Die Ceragold-Keramik-Lünette krönt ein Edelstahl-Gehäuse, das 41,0 Millimeter im Durchmesser und 14,65 Millimeter in der Höhe misst. Es kommt teils poliert, teils satiniert daher und ist – wie es die Modellbezeichnung bereits zum Ausdruck bringt – bis 300 Meter wasserdicht beziehungsweise bis 30 Bar druckfest.

Omega: Seamaster 300 Ceragold
Omega: Seamaster 300 Ceragold

Die heutzutage fürs Tauchen weit verbreitete Drucksicherheit unterstützen ein Vollgewindeboden und eine Schraubkrone. Letztere ist aus 18 Karat „Sedna“-Gold gefertigt, eine Omega-spezielle Legierung aus Gold, Palladium und Kupfer, deren Bezeichnung auf den im Sonnensystem erdfernsten roten Planetoiden „Sedna“ zurückgeht. Oben schaut man durch ein gewölbtes und innen entspiegeltes Saphirglas auf ein schwarzes, sandgestrahltes Zifferblatt im Vintage-Design. Dafür stehen die modelltypischen Stundenmarkierungen und Zeiger, welche mit einer ausgefallenen Superluminova beschichtet sind. Es handelt sich um einen beigen Ton, der den Look der 1950er-Jahre widerspiegelt. Auf der Rückseite der Uhr schaut man ebenfalls durch ein Saphirglas auf das Omega-Manufaktur-Kaliber 8400. Das neue Master Co-Axial-Kaliber 8400 bietet Magnetfeldschutz von mehr als 15.000 Gauß. Die Anfänge der Entwicklung zum Master-Co-Axial-Kaliber gehen mit der Co-Axial-Hemmung bis ins Jahr 1999 zurück. Der nächste Schritt zum vollkommen antimagnetischen Uhrwerk wurde mit der Einführung der Si14-Silizium-Unruh-Spiralfeder und weiteren innovativen Materialien gegangen. Wellen und Zapfen sowohl des Regulierorgans als auch der gesamten Hemmung bestehen aus Nivagauss, einer Legierung, die ebenfalls antimagnetische Eigenschaften aufweist. Die Feder der Nivachoc-Stoßsicherung ist aus einem amorphen Material gefertigt. Die Omega Seamaster 300 Ceragold wird am Lederband getragen und kostet 6.650 Euro. MaRi

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