Omega Speedmaster FOiS in Sedna-Gold mit Panda-Dial

Speedy im Retro-Look

Boris Pjanic
von Boris Pjanic
am 10. Oktober 2015

Eigentlich befasse ich mich mit Vintage-Uhren. Doch ab und zu kommt es auch vor, dass eine moderne Uhr mein Herz ergreift. Deswegen schreibe ich für Watchtime.net zum ersten Mal über eine Uhr, die es noch nicht zu kaufen gibt: Es geht um die Omega Speedmaster FOiS (“First Omega in Space”) in Sedna-Gold mit Panda-Dial. Das Modell, das mir vorliegt, ist nummeriert und fängt mit Null an.

Omega Speedmaster FOiS in Sedna-Gold mit Panda-Dial
Omega Speedmaster FOiS in Sedna-Gold mit Panda-Dial

Der gravierte Gehäuseboden der Speedy trägt die Nummer Null
Der gravierte Gehäuseboden der Speedy trägt die Nummer Null

Meiner Meinung nach ist diese Uhr außergewöhnlich schön. Besonders der Farbton des Gehäuses fasziniert mich.

Bei der Speedmaster FOiS mit Panda-Dial wählt Omega ihre eigene Goldlegierung namens Sedna-Gold für das Gehäuse.
Bei der Speedmaster FOiS mit Panda-Dial wählt Omega ihre eigene Goldlegierung namens Sedna-Gold für das Gehäuse.

Während sich der große Hype bei Vintage-Uhren vorwiegend (bis auf paar Ausnahmen) um Stahlmodelle dreht – auch und sogar bei Uhren von Patek Philippe – liegt uns hier eine Uhr aus Sedna-Gold vor, einer Legierung, die am ehesten einem Roségold entspricht.

Die Sedna-Gold-Legierung besteht aus Gold, Kupfer und Palladium
Die Sedna-Gold-Legierung besteht aus Gold, Kupfer und Palladium

Die Abkürzung "FOiS" steht für "Für Omega in Space"
Die Abkürzung “FOiS” steht für “Für Omega in Space”

Das Sedna-Gold ist eine speziell von Omega entwickelte Legierung aus Gold, Palladium und Kupfer, die die Schweizer Marke 2013 erstmalig in der Constellation Sedna vorstellte. Dieser Goldton wirkt sehr warm und ist nur schwer mit der Kamera einzufangen. Wenn Sie die Gelegenheit haben, empfehle ich, sich diese Uhr live anzusehen. Denn trotz des Goldes, liegt die Uhr sehr schön am Handgelenk. Auch die Größe von knapp 40 Millimetern trägt sich angenehm.

Mit Panda-Dial: die Speedmaster FOiS in Sedna-Gold
Mit Panda-Dial: die Speedmaster FOiS in Sedna-Gold

Diese Speedmaster FOiS hat ein sogenanntes Panda-Dial. Diese Art Zifferblatt kennen viele sicher von der Rolex Handaufzugsdaytona mit silbernem Blatt. Die Totalisatoren der Speedy sind aber nicht schwarz, sondern braun. Auch die Lünette mit Tachymeterskala besteht aus brauner Keramik. Farblich passend ist ebenfalls das braune Alligatorband. So ergibt sich ein sehr schönes Gesamtbild. Die Dauphine-Zeiger, so nennt man diese Art von schwertförmigen Zeigern, sind angelehnt an die Speedmaster-Uhren aus den frühen 1960er-Jahren mit der Referenz 2998. Die Kombination aus dem warmen Goldton mit dem dunkleren Braun wirkt einfach klasse. Ich weiß, die Lobhuddelei nervt wahrscheinlich, aber sie ist lediglich mein Ausdruck von Begeisterung.

Zum Vergleich: Die Omega Speedmaster Referenz 2998
Zum Vergleich: Die Omega Speedmaster Referenz 2998

Diese Speedmaster FOiS in Sedna-Gold mit Panda-Dial ist inspiriert von der Uhr, die Walter Schirra, seines Zeichens Testpilot bei der Amerikanischen Luftwaffe und Offizier, am 3. Oktober 1962 bei der Sigma 7 Mission des Mercury-Programms trug. Er hattte die Uhr selbst gekauft, unabhängig davon, was die NASA etwas später entscheiden sollte. Diese Speedmaster war die erste Omega im All, wenn auch ungeplant. Erst zwei Jahre und fünf Monate später erhielt die Speedmaster von der NASA die Zertifizierung für alle bemannten Weltraumeinsätze.

Inspiriert von der Uhr von Walter Schirra, einem US-amerikanischer Astronaut
Inspiriert von der Uhr von Walter Schirra, einem US-amerikanischer Astronaut

Zum Abschluss ein paar Details zu dieser Omega Speedmaster FOiS in Sedna-Gold mit Panda-Dial:

  • Moonwatch “First OMEGA in Space” Chronograph Numbered Edition
  • Referenz: 311.63.40.30.02.001
  • Omega Kaliber 1861, Handaufzug
  • Gangreserve 45 Stunden
  • Gehäuse: 39,7 Millimeter
  • Gehäusematerial: Sednagold
  • Armband aus Alligatorleder
  • Lünette aus brauner Keramik mit Tachymeterskala.
  • Wasserdicht bis 5 Bar
  • Nummerierte Edition.

Bis jetzt weiß ich nur, dass diese Speedmaster nummeriert sein wird. Ob Omega sie allerdings auch in ihrer Stückzahl limitiert, ist noch unklar. Mir gefällt der Ausflug von Omega in dieses Retrodesign, angelehnt an die Vergangenheit, aber dann doch wieder eigenständig und anders. Ich bin gespannt, wie diese Speedmaster ankommen wird.

Fotos: Boris Pjanic

Der Contributor Boris Pjanic ist Uhrensammler und Händler. Er arbeitete lange Jahre in den USA und entdeckte dort seine Leidenschaft für Vintage-Uhren aus den Jahren 1940-1980, insbesondere von Rolex und Omega. Pjanic gründete 2008 den Uhrenblog Watchesandart.com und ist Autor diverser Uhrenbeiträge für Internetseiten sowie internationale Magazine.

Longines: The Longines Avigation BigEye

In ihrer Heritage-Linie bringt Longines Neuauflagen vergangener Modelle heraus und erinnert so an ihr großes uhrmacherische Erbe. Bereits seit 1832 stellt die Marke Uhren her und ihr Logo ist das älteste Markenzeichen der Welt. Auch die Neuheit namens The Longines Avigation BigEye ist eine Reminiszẹnz an einen Fliegerchronographen der … » weiterlesen

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