Panerai: Neues Kaliber

Vorstellen kann man sich das Kaliber P.3000 anhand dieser Zeichnung wenigstens schon mal.
Vorstellen kann man sich das Kaliber P.3000 anhand dieser Zeichnung wenigstens schon mal.

Und wieder eine neue Kraftquelle von Panerai: Die Richemont-Marke mit Sitz in Italien präsentiert das Kaliber P.3000. Das Manufakturkaliber hat dank zweier in Reihe geschalteter Federhäuser eine hohe Gangreserve; die Zeitanzeige mit Kleiner Sekunde bekommt, einmal aufgezogen, über drei Tage Energie. Mit 16 1/2 Linien, also etwa 37 Millimetern, gehört das Kaliber zu den größeren seiner Art. Es ist 5,3 Millimeter hoch und aus 160 Bauteilen zusammengesetzt, zu denen neben 21 Steinen und einer Incabloc-Stoßsicherung auch eine auffallend große Unruh gehört. Sie hat einen 13,2-Millimeter-Durchmesser und eine Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Zum Aufbau gehören auch die charakteristisch geformten Platinen. Letztere sind dem Auge zuliebe gebürstet und haben anglierte und polierte Kanten. Funktional weist das Werk neben der hohen Gangdauer eine technische Besonderheit auf: Der Stundenzeiger kann per Schnelleinstellung in Stundenschritten gestellt werden, ohne dass der Minutenzeiger oder der Lauf der Uhr davon betroffen wäre. Ein Stern mit zwölf Punkten und eine kleine Federkupplung machen das möglich. Nach diesem Vorgeschmack wartet man natürlich gespannt auf die Uhren, die mit dem Kaliber P.3000 ausgestattet werden. Sie sollen im Preisbereich ab 5.000 Euro liegen. dd

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