Parmigiani: Bugatti Typ 390 | SIHH 2018

Vom Bugatti Chiron inspiriertes Tourbillon

Jens Koch
von Jens Koch
am 2. Januar 2018

Der Bugatti Chiron ist selbst unter den Hypersportwagen ein Ausnahmeathlet, mit 1.500 PS und einer bei unglaublichen 420 Stundenkilometern abgeregelten Höchstgeschwindigkeit. Welche Uhr kann zu so seinem Technikwunder passen?

Parmigiani Bugatti Type 390
Die Parmigiani Bugatti Type 390 ist vom Bugatti Chiron inspiriert

Bei der Luxus-Uhrenmanufaktur Parmigiani, seit 2004 Partner von Bugatti, hat man sich eigene Gedanken gemacht und in vierjähriger Entwicklungsarbeit einen besonderen Zeitmesser entworfen. Ähnlich wie der Bugatti einen einzigartigen 16-Zylindermotor mit vier Turboladern besitzt, ist das Manufakturkaliber PF 390 in einer noch nie dagewesenen Form aufgebaut: Das Werk legt sich statt in horizontalen Schichten, zylinderförmig und senkrecht ins ungewöhnliche Gehäuse. Dank zweier in Serie montierter Federhäuser verfügt es über 80 Stunden Gangreserve. Aufgrund der Zylinderform des Uhrwerks übertragen nicht Rad-Trieb-Kombinationen die Kraft, sondern drei neuartige Planetengetriebe. Jedes der drei Planetengetriebe beherbergt ein zentrales Räderwerk, drei Satelliten und einen feststehenden Metallkranz. Als Superlativ finden sich dort noch die kleinsten Kugellager der Welt: Bei einem Durchmesser von 1,28 Millimeter sind die zwölf Keramikkugeln lediglich 0,2 Millimeter groß.

Parmigiani Bugatti Type 390
Parmigiani Bugatti Type 390 mit zylindrischem Werk

Über eine Verteilerschnecke überträgt das Werk die Zeit auf das horizontal stehende Zifferblatt. Der Aufbau ähnelt dem des Chiron, wo der Motor von außen sichtbar direkt hinter der Fahrerkabine kauert. Ein fliegendes Minutentourbillon an der Seite dient als Sekundenanzeige. Die Unruh mit variabler Trägheit und die Breguet-Spirale steuerte Atokalpa bei, ein Tochterunternehmen von Parmigiani. Die Gangreserveanzeige übernimmt auf dem Zylinder eine feststehende Markierung unter der sich eine eigens dafür entwickelte Saphirröhre mit der Skala dreht. Auch optisch orientiert sich die Uhr am progressiven Design des Chiron: Die schwarzen Zahlen sind modern gestaltet und aus dem Vollen gefräst.

Parmigiani Bugatti Type 390 mit Tourbillon
Parmigiani Bugatti Type 390 mit Tourbillon

Das Gehäuse folgt den fließenden Linien des Sportwagens und bietet zudem noch ein spannendes Komfortfeature: Die zwei Teile des Gehäuses können sich um zwölf Grad um den Zylinder drehen, sodass sich die gewölbte Rückseite an Handgelenke unterschiedlicher Größe anpasst. Parmigiani baut jeweils zehn Exemplare in Roségold oder Weißgold. Der Preis fällt im Vergleich zum 2,86 Millionen Euro teuren Chiron mit 295.000 Euro geradezu bescheiden aus. jk
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