Patek Philippe: Neuer Chronograph mit ewigem Kalender – Baselworld 2011

Patek Philippe Referenz 5270

 Redaktion
von Redaktion
am 24. März 2011
Chronograph mit ewigem Kalender: Referenz 5270 von Patek Philippe
Chronograph mit ewigem Kalender: Referenz 5270 von Patek Philippe

Exakt 70 Jahre nach der Lancierung des berühmten Uhrenmodells Referenz 1518, dem weltweit ersten Handaufzugschronographen mit ewigem Kalender, stellt die Uhrenmanufaktur Patek Philippe auf der Baselworld 2011 die Referenz 5270 vor. Im Gegensatz zu dem bedeutenden Vorläufer verkörpert die Neue eine vollständige Eigenleistung der Manufaktur: Uhr- und Kalenderwerk entstammen eigener Konstruktion und Fertigung.

Wie bei Zeitmessern mit ewigem Kalender üblich, handelt es sich beim Kaliber CH 29-535 PS Q um eine sogenannte Sandwich-Konstruktion. Das heißt, die Uhrmacher montieren die Kalender-Kadratur „Q“ auf der Vorderseite des CH 29-535 PS („CH“ steht für Chronograph, „PS“ für petite seconde, also kleine Sekunde). Mit dem neuen, nur 1,65 Millimeter hohen Kalenderwerk verbindet Patek Philippe Klassik und Moderne. Ausdruck des Überlieferten sind die gesamte Zifferblattgestaltung, zu der trotz vier Hertz Unruhfrequenz auch die Verwendung von vier kleinen Strichen zwischen den Sekunden- und Minutenindexen gehört, die digitale Anzeige von Wochentag und Monat durch kleine Fenster unterhalb der „12“ sowie das Zeigerdatum rund um die Mondphasenanzeige.

Kaliber CH 29-535 PS Q
Kaliber CH 29-535 PS Q

Neu sind die beiden kreisrunden Zifferblattausschnitte neben der Datumsindikation: Links lässt sich ablesen, ob das zentrale Zeitzeiger-Paar gerade Tag- oder Nachtstunden darstellt – das hilft beim Einstellen des Kalendariums nach längerem Liegen der Uhr, denn die Anzeigen müssen sich mitternachts und nicht mittags weiterbewegen. Das rechte „Guckloch“ gilt dem Schaltjahreszyklus und erinnert dabei an die zwischen 1981 und 1985 in einer Auflage von 244 Exemplaren produzierte Kalender-Referenz 3450. Obwohl normalerweise unsichtbar, sind alle 182 Schaltwerk-Komponenten gemäß den strengen Manufaktur-Kriterien angliert und poliert – ganz im Einklang mit dem Patek-Philippe-Siegel. Als Gehirn des Kalenderwerks fungiert, wie seit 70 Jahren, der sogenannte Monatsnocken. Er veranlasst das Schaltwerk, den Datumszeiger zwei (in Monaten mit 30 Tagen), drei (Schaltjahres-Februar) oder vier (normaler Februar) Schritte gleichzeitig vollziehen zu lassen. Die klassische Bauweise des Kalenderwerks bedingt drei separate Einstelldrücker für Wochentage, Monate und Datum. „State of the art“ auch die Mondphasenanzeige der Referenz 5270: Sie weicht jährlich lediglich elf Minuten und 47 Sekunden von der astronomischen Norm ab. Hochgerechnet ergibt sich demnach erst nach 122 Jahren und 45 Tagen eine Missweisung von 24 Stunden. Einstellmaßnahmen erfolgen ebenfalls mit Hilfe eines versenkt im Gehäuserand angebrachten Drückers. Während sich das aufwändige Kalenderwerk trotz feinster Bearbeitung aller Komponenten dezent unter dem Zifferblatt verbirgt, zeigt sich der zeitschreibende Motor durch den Sichtboden in allen seinen Details. Das im Innern der 41 Millimeter großen Weißgolduhr arbeitende Handaufzugskaliber besitzt eine Gangreserve von 65 Stunden.

Weitere Informationen zur neuen Patek Philippe Referenz 5270 lesen Sie in der aktuellen Chronos.

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