Piaget: Emperador Coussin XL 700P – SIHH 2016

Neues ultraflaches mechanisches Uhrwerk mit Quarzgenerator

Martina Richter
von Martina Richter
am 18. Januar 2016

Die auf 118 Exemplare limitierte Piaget Emperador Coussin XL 700P wird von einem ultraflachen mechanischen Uhrwerk mit Quarzgenerator angetrieben. Dazu verbindet Piaget erstmals einen mechanischen Antrieb mit einem elektronischen Regulator. Hinter der kühnen Kombination stecken zwei Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit, dutzende Patentanmeldungen und höchste Herstellerkompetenz. Denn Piaget ist nicht nur ein bekannter Meister des flachen Uhren- und Uhrwerkbaus, sondern auch ein technologischer Vorreiter: Das Quarzkaliber 7P, zu dessen Ehren das nun herausgebrachte Automatikwerk mit elektronischem Regulator 700P getauft wurde, war 1976 das flachste der Welt.

Piaget: Emperador Coussin XL 700P
Piaget: Emperador Coussin XL 700P

Das neue Hochfrequenzkaliber 700P pulsiert mit 32.768 Hertz und sorgt somit für höchste Präzision. Die Vorrichtung im Herzen der Mechanik folgt der typischen Piaget-Architektur. Ihre in diesem Falle „umgekehrte“ Konstruktion macht die funktionellen Elemente auf der Zifferblattseite sichtbar. Der dezentral angeordnete Quarzgenerator und der Mikrorotor des Automatikwerkes bilden die Glückszahl Acht. Stunden und Minuten werden ebenfalls außermittig von spitz zulaufenden Zeigern über feinen, sich strahlenförmig bis zum Gehäuserand ausbreitenden Indexen angezeigt.

Piaget: Das Quarzkaliber 7P der Emperador Coussin XL 700P
Piaget: Das Quarzkaliber 7P der Emperador Coussin XL 700P

Die Abwesenheit eines Zifferblatts gibt den Blick auf das kissenförmige, schwarz beschichtete Uhrwerk frei, das traditionell veredelt wurde: guillochierter Mikrorotor mit Piaget-Wappen, anglierte Brücken mit satiniertem Sonnenschliff, kreisförmig geschliffene Räder und versilberte Schrauben. Passend zum Schwarz des Uhrwerks ist auch die Lünette schwarz DLC-beschichtet. Sie gehört zu einem weißgoldenen Gehäusensemble von stattlichen 46,5 Millimetern Ausmaß. Die Kombination aus kissenförmigem Gehäuse und ovaler Lünette fasziniert mindestens ebenso wie die aus Mechanik und Quarz und hat ihren stolzen Preis von 77.500 Euro. MaRi

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