Richard Mille: Polo-Tourbillon

Tourbillon RM 053 Pablo Mac Donough

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 10. Mai 2012
Polouhr von Richard Mille: das Tourbillon RM 053 Pablo Mac Donough
Polouhr von Richard Mille: das Tourbillon RM 053 Pablo Mac Donough

Seinem extrovertierten Managementstil entsprechend, hat der französische Uhrenhersteller Richard Mille nicht nur eine technisch hochinteressante Polouhr entwickelt, sondern auch gleich ein eigenes Team gegründet. Prominentestes Mitglied ist der Argentinier Pablo Mac Donough, der in den Jahren 2010 und 2011 als bester Spieler der World Polo Tour ausgezeichnet wurde. Er wird das neue Uhrenmodell künftig bei allen Matches tragen. Obwohl es sich um eine – normalerweise höchst empfindliche – Tourbillonuhr handelt, ist der Zeitmesser namens Tourbillon RM 053 Pablo Mac Donough aufgrund verschiedener konstruktiver Finessen vor Beschädigungen durch schnelle Richtungswechsel oder Zusammenstöße gefeit: So wurde ein Handaufzugswerk mit möglichst wenigen Komponenten und kurzen Übertragungswegen entworfen. Die Uhr kommt mit 21 Steinen aus – das sind genauso viele, wie ein einfaches Eta 2892 aufweist.

Die Uhr wurde nach dem argentischen Polo-Spieler Pablo Mac Donough benannt (2.v.l.)
Die Uhr wurde nach dem argentischen Polo-Spieler Pablo Mac Donough benannt (2.v.l.)

Außerdem hat Richard Mille den mechanischen Antrieb in der markentypischen Leichtbauweise konstruiert: Platine und Brücken bestehen aus Titan, und Erstere wurde so weit wie möglich skelettiert. Das Werk füllt die 43 mal 50 Millimeter große und stolze 20 Millimeter hohe Uhr nur etwa zur Hälfte aus; den restlichen Raum füllen stoßdämpfende Haltestreben. Außen überrascht der Zeitmesser durch eine Deckplatte aus der leichten, aber extrem harten Titan-Kohlenstoff-Verbindung Titancarbid. Die Abdeckung ist gewölbt und lässt lediglich zwei kleine Fenster frei, die im Polospiel keinen Schaden nehmen können. Das rechte zeigt die Stunden und Minuten an, im linken rotiert das Tourbillon mit aufgesetztem Sekundenzeiger. Dass Uhrwerk und Anzeigen um 30 Grad geneigt sind, soll ein komfortables Ablesen der kleinen Anzeigen ermöglichen. Das restliche Gehäuse besteht aus ebenfalls leichtem und stabilem Titan. Die weitgehend unzerstörbare Polouhr wird nur 15-mal für den weltweiten Handel gebaut und kostet 495.000 Euro. ak

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