Richemont: Einbruch weniger stark

Witold A. Michalczyk
von Witold A. Michalczyk
am 14. Mai 2009

richemontDas im März abgelaufene Geschäftsjahr 2008/2009 beendete der Luxusgüterkonzern Richemont mit einem Rückgang des operativen Gewinns um zwölf Prozent auf 982 Millionen Euro. Dennoch bedeuteten die Zahlen ein besseres Ergebnis als im Vorfeld befürchtet. Analysten hatten in den letzten Tagen den Gewinn des zweitgrößten Luxuskonzerns auf 929 Millionen Euro geschätzt. Der Umsatz des Konzerns stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf nun 5,42 Milliarden Euro. Im April, dem ersten Monat des neuen Geschäftsjahrs, sank der Umsatz um 19 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Es gebe derzeit nur wenige ermutigende Zeichen im weltwirtschaftlichen Bild, hieß es aus Konzernkreisen. Daher wagt der Genfer Konzern auch keine Prognosen für das kommende Jahr. Einzig in den Regionen Asien-Pazifik und Naher Osten könnten „einige positive Umsatztrends” ausgemacht werden.
Übernahmen plant Richemont derzeit nicht: „Alle Unternehmen, die wir gerne übernehmen würden, stehen nicht zum Verkauf”, sagte John Rupert. Der Verwaltungsratspräsident gab zudem bekannt, dass Richemont-CEO Norbert Platt nach fünf Amtsjahren zum Jahresende zurücktreten wolle. „In der Zwischenzeit werden wir nach einer Nachfolgelösung suchen”, so Rupert. wam

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