Sabine Kegel, Leiterin der Uhrenabteilung von Christie’s, über Rekordpreis der Henry Graves Supercomplication

Expertin kommentiert Bedeutung der teuersten Uhr der Welt

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 12. November 2014
Auktionssaal bei Christie's
Auktionssaal bei Christie’s

Gestern, am 11. November 2014 versteigerte das Auktionshaus Sotheby’s die Henry Graves Supercomplication zu einem Rekordpreis von 19,3 Millionen Euro. Damit ist die komplizierteste vollständig von Menschenhand gefertigte Uhr die momentan teuerste Uhr der Welt. Aurel Bacs, der ehemalige Leiter der internationalen Uhrenabteilung des Auktionshauses Christie’s und mittlerweile Berater des Phillips Auction House, gab das Höchstgebot ab, für wen, ist allerdings noch unbekannt. Watchtime.net befragte Sabine Kegel, seine Nachfolgerin und Leiterin der internationalen Uhrenabteilung von Christie’s, zur Bedeutung dieser Auktion für den Uhrenmarkt.

Watchtime.net: Frau Kegel, welche Bedeutung hat die Versteigerung der Henry Graves Supercomplication von Patek Philippe zum Rekordpreis für den Auktionsmarkt?

Sabine Kegel: Der Rekordpreis der „Graves“ Superkomplikation ist ein starkes Zeichen für die seit einigen Jahren konstant steigende Beliebtheit seltener Uhren von höchster Qualität und Provenienz. Dieses Ergebnis kombiniert mit den Resultaten unserer „Patek Philippe 175“-Jubiläumsauktion vom 9. November 2014 in Genf werden den Auktionsmarkt weiter beflügeln, und zwar nicht nur Armband- und Taschenuhren von Patek Philippe, sondern den Markt generell.

Das Interview führte Melanie Feist.

 

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