Seiko: Presage Urushi Byakudan-nuri Limited Edition SPB085

Neue Presage mit Email-Zifferblatt

Die neue Seiko Presage, die Urushi Byakudan-nuri Limited Edition SPB085, ist nach den beiden japanischen Lacktechniken benannt, die für die Herstellung des Email-Zifferblatts der Uhr verwendet werden. Dabei werden mehrere Schichten Lack von Hand aufgetragen, anschließend getrocknet und poliert. Vorbild für die farbliche Gestaltung der Presage ist der Himmel in der Morgendämmerung. Zu dieser Zeit ist der Mond noch zu sehen, deshalb bringt Seiko den Himmelskörper bei neun Uhr als Gangreserveanzeige auf das Zifferblatt.

Seiko: Presage Urushi Byakudan-nuri Limited Edition SPB085J1
Seiko: Presage Urushi Byakudan-nuri Limited Edition SPB085J1

Der Mond findet sich bei der Presage Urushi Byakudan-nuri Limited Edition SPB085 ein zweites Mal – der zentrale Sekundenzeiger endet in einer goldenen Mondsichel. Einen starken Kontrast zum dunklen Zifferblatt bilden die weißen römischen Zahlen. Die beiden dunkelroten Hilfszifferblätter bei drei und sechs Uhr sind für die Indikation des Wochentags beziehungsweise des Datums zuständig. Möglich macht die Funktionen das Seiko-Kaliber 6R21 mit Automatikaufzug. Das Manufakturkaliber tickt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und verfügt über eine Gangreserve von 45 Stunden.

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Das Uhrwerk wird geschützt von einem 40,5 Millimeter großen und zehn Bar wasserdichten Gehäuse aus Edelstahl. Seiko baut von der neuen Presage 2.000 Exemplare und verkauft sie weltweit bei ausgewählten Händlern. Am Krokodillederband mit Faltschließe kostet das Modell 2.500 Euro. ne

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Wenn man die Uhr für 1500 Euro anbieten würde, wäre es meiner Meinung nach ein realistischer Preis. Handwerklich ist das Zifferblatt schon etwas besonderes, doch konnte die Uhr leider nicht vor Ort überzeugen. Einzig der kleine goldene Mond am Ende des Sekundenzeigers ist ein nettes Gimmick.
    Sonst eher nüchtern bis bieder.
    Der Zauber bleibt aus und so muss sich jeder die Frage stellen, nur weil jemand in Japan ein optisch reizarmes Zifferblatt gestaltet, dass allerdings auf hohem Niveau, soll man für den Rest der Uhr soviel, nein, zuviel Geld zahlen?
    Zu einer guten Uhr gehört eben auch ein schönes Werk – zu blöd wenn man den Blick durch den Glasboden wagt.
    Da passt zum Finale noch das Holzsarg, in dem die Uhr den Weg zum Kunden finden soll.
    Auch hier ist übrigens die Qualitätsanmutung alles andere als überzeugend.
    Versucht Seiko ruckweise, über jede Menge LE’s, sich den Platz im nächst höheren Preissegment erkämpfen zu wollen?!

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