Seiko: Rasender Rotor

Dorea Dauner
von Dorea Dauner
am 12. September 2009
Kinetic Direct Drive, jetzt auch für die Sportura. Seiko findet die Technik gerade für Sportuhren geeignet
Kinetic Direct Drive, jetzt auch für die Sportura. Seiko findet die Technik gerade für Sportuhren geeignet

Zum ersten Mal kommt die Kinetic-Direct-Drive-Technologie in der Sportura-Kollektion von Seiko zum Einsatz. Das Kaliber 5D22, bei dem sich die Bewegungsenergie des Trägers in elektrische Energie umwandelt, soll gerade für Sportuhren besonders gut geeignet sein. Die drehende Schwungmasse treibt einen Mikrorotor in der 47 Millimeter großen Uhr an, der wiederum die Umdrehungen zum Generator überträgt. Dabei können Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 60 000 Umdrehungen pro Minute entstehen – zum Vergleich: In einem Formel-1-Rennwagen sind es 4 000 bis 20 000 Umdrehungen pro Minute. Die innovative Technik erlaubt dem Träger, beim Aufziehen nicht nur den Energiestand wie bei einer normalen Gangreserveanzeige ablesen zu können, sondern vor allem das Erzeugen der Energie zu beobachten: Die Nadel steigt nämlich nicht kontinuierlich an, sondern schlägt bei jeder Aufzugsbewegung gut erkennbar aus. Je höher der Energielevel steigt, umso geringer ist der Nadelausschlag. Wegen dieser optischen Umsetzung der Energiezufuhr, erhielt die Technik den Namenszusatz »Direct Drive«. Nicht nur beim Sport, sondern auch unter ruhigeren Umständen sorgen das entspiegelte Saphirglas und kräftige Zeiger für gute Ablesbarkeit. Der Zeitmesser ist für 990 Euro erhältlich. dd

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