Swatch Group: Konzerngewinn sinkt, Aussichten jedoch positiv

swatchgroupIm Jahr 2009 belief sich der Betriebsgewinn der Swatch Group auf 903 Millionen Schweizer Franken, das sind 17,6 % des Nettoumsatzes gegenüber dem Vorjahr von 21,2 %. Zwar sank der Reingewinn um 8,9 % auf 763 Millionen Schweizer Franken, die Reingewinnmarge war jedoch mit 14,8 % genauso hoch wie im Vorjahr. Wie bereits am 21. Januar berichtet, betrug der Bruttoumsatz 5421 Millionen Schweizer Franken, das ist ein Rückgang von 6,3 % (ohne Währungseffekte) im Vergleich zu 2008. Die Gruppe stellte in ihrem aktuellen Bericht als äußerst positiv dar, dass nach einem vorübergehenden Rückgang im ersten Halbjahr 2009 sich die operative Marge in der zweiten Hälfte verbesserte. Haupttreiber war hier das Uhrensegment. Besonders gut sei dies zu werten, da sich die Devisenkurse und der Preis des Goldes ungünstig entwickelt hätten. Laut eigenen Angaben verfügt der Konzern über eine solide Bilanz: Die Eigenkapitalquote stieg von 75,3 % im Jahr 2008 auf 77,6 % zum Jahresende 2009. Ein äußerst positiver Jahresauftakt – die Januarverkäufe entsprechen dem zweitbesten Monat Januar in der Geschichte der Gruppe – veranlasste den Verwaltungsrat und die Konzernleitung zu einem zuversichtlichen Ausblick. Für die kommende Generalversammlung am 12. Mai 2010 sollen neben der geplanten Wiederwahl der aktuellen Mitglieder, Jean-Pierre Roth, ehemaliger Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, sowie Georges Nicolas Hayek, CEO der Gruppe, in den Verwaltungsrat gewählt werden. km

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