TAG Heuer: Schnellschwinger

Mikrotourbillon S im Detail

Thomas Wanka
von Thomas Wanka
am 24. August 2012
TAG Heuer MikrotourbillonS: Das Uhrwerk und der Chronograph arbeiten unabhängig voneinander
TAG Heuer MikrotourbillonS: Das Uhrwerk und der Chronograph arbeiten unabhängig voneinander

Das Mikrotourbillon S von TAG Heuer besitzt auf dem mit “Côte de Genève”-Dekor verzierten Zifferblatt zwei sichtbare Tourbillon-Mechanismen. Einer reguliert die Zeitanzeige, der andere die Zeitmessung.
Der erste schwingt mit 4 Hertz, also 28800 Halbschwingungen pro Stunde und steuert die nach ISO 3159 gefertigte Uhr. Dieses Tourbillon kreist mit der üblichen Geschwindigkeit von einer Umdrehung pro Minute um sich selbst.
Das zweite und schnellste Tourbillon weltweit steuert den Chronographen, der die Messgenauigkeit einer Hundertstelsekunde erreicht. Es wird dynamisch auf eine Frequenz von 50 Hertz reguliert, vollzieht also 360.000 Halbschwingungen pro Stunde und dreht sich in schwindelerregenden fünf Sekunden (12 Mal pro Minute) einmal um die eigene Achse. Durch die “Dual Chain”-Architektur arbeiten Uhrwerk und Chronograph getrennt voneinander.

Ohne Käfig: Das fliegend gelagerte Tourbillon des Chronographen schwingt mit einer 50-Hz-Frequenz
Ohne Käfig: Das fliegend gelagerte Tourbillon des Chronographen schwingt mit einer 50-Hz-Frequenz

Beide besitzen ein eigenes Federhaus, Räderwerk und Hemmung. Durch diese separaten Kraftflüsse beeinflusst das Starten und Stoppen des Chronographen somit keinesfalls die Amplitude des Uhrwerks und damit die Genauigkeit der Zeitanzeige. Ein Automatikrotor zieht nur das Uhrwerk auf. Der Handaufzug über die gummiüberzogene Krone aus 18 Karat Rotgold führt dem Chronographen wie dem Uhrwerk Energie zu.

Uhrwerk: Das Tourbillon für die Zeitanzeige dreht sich einmal in der Minute um sich selbst
Uhrwerk: Das Tourbillon für die Zeitanzeige dreht sich einmal in der Minute um sich selbst

Die Anzeige bei zwölf Uhr signalisiert den prozentualen Stand der Gangreserve des Chronographen von insgesamt 60 Minuten. Das 45 Millimeter große Gehäuse ist bis zehn Bar wasserdicht und besteht aus hoch korrosionsbeständigem Tantal, die Hörner aus 18 Karat Rotgold. Zwischen diese schmiegt sich ein handgenähtes Soft-Touch-Armband aus Alligatorleder. Die Kapazität liegt bei 20 Uhren im Jahr, der Produktionsstart soll am 1. Oktober 2012 erfolgen, die ersten 20 Exemplare der 222.000 Schweizer Franken teuren Uhr sind bereits ausverkauft.  tw

Ein ausführliches Interview mit dem TAG-Heuer-Chefentwickler Guy Sémon finden Sie in der aktuellen Ausgabe UHREN-MAGAZIN, die heute am Kiosk erscheint und hier bestellt werden kann: http://shop.ebnerverlag.de/ebner/de/shop/uhren,229/uhren-magazin-92012,1409/

Das Video zum TAG Heuer MikrotourbillonS sehen Sie hier: https://www.watchtime.net/nachrichten/tag-heuer-mikrotourbillons/

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