Produkt: Download: Tudor Black Bay GMT im Test
Download: Tudor Black Bay GMT im Test
Mit dem neuen Manufakturkaliber MT5652 kommt die Funktion der Weltzeit in die Tudor Black Bay. Das UHREN-MAGAZIN hat die GMT-Uhr ausführlich getestet.

Tudor: Black Bay Fifty-Eight Navy Blue

Blaue Taucheruhr in drei Varianten

Tudor macht blau: Die Genfer Manufaktur bringt 2020 eine neue Version ihrer 2018 vorgestellten Taucheruhr Black Bay Fifty-Eight mit marineblauem Zifferblatt und gleichfarbiger Lünette.

Tudor: Black Bay Fifty-Eight Navy Blue
Tudor: Black Bay Fifty-Eight Navy Blue

Auch wenn Blau seit einigen Jahren Trend ist, hat die Farbauswahl nicht nur einen modischen Hintergrund. Schon 1969 lancierte Tudor seine erste blaue Taucheruhr. Sie kam damals so gut an, dass Tudor in den Folgejahren weitere Sportmodelle in der gleichen Farbe herausbrachte.

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Auch die Taucheruhren, die sich die französische Marine in den 1970er Jahren von Tudor liefern ließ, waren blau. 1969 führte die Rolex-Schwester außerdem den berühmten “Snowflake”-Stundenzeiger ein, der heute ein Markenzeichen ist und auch bei der Black Bay Fifty-Eight Navy Blue nicht fehlen darf.

Tudor: Die Black Bay Fifty-Eight Navy Blue von 2020 (rechts) und ihr Vorläufer von 1969
Tudor: Die Black Bay Fifty-Eight Navy Blue von 2020 (rechts) und ihr Vorläufer von 1969

1954 hatte Tudor erste Taucheruhren im Programm, die zunächst 100 Meter wasserdicht waren. Zwei Jahre später wurde die Druckfestigkeit auf 200 Meter heraufgesetzt; in diesem Jahr begann auch die Zusammenarbeit mit der französischen Marine. Doch erst 1958 stellte Tudor solche Uhren in größeren Stückzahlen her, daher auch der Name der Serie: Fifty-Eight. Die damalige Referenz 7924 gilt als Vorbild der heutigen Tauchermodelle. Die Black Bay Fifty-Eight Navy Blue hat alles, was eine Taucheruhr braucht: Die 39-Millimeter-Uhr ist wasserdicht bis 200 Meter und verfügt über ein ein widerstandsfähiges Edelstahlgehäuse mit einer einseitig drehbaren Lünette.

Tudor: Die Krone der Black Bay Fifty-Eight Navy Blue zeigt die Tudor-Rose
Tudor: Die Krone der Black Bay Fifty-Eight Navy Blue zeigt die Tudor-Rose

Deren blau eloxierte Aluminiumeinlage besitzt eine Taucherminuterie sowie eine Dreiecksmarkierung mit Leuchtpunkt bei der Null. Er ist genauso mit Superluminova ausgelegt wie die Stundenindexe, die rhodinierten Stunden- und Minutenzeiger aus Messing sowie der ebenfalls rhodinierte Sekundenzeiger aus Bronze. Im Innern tickt das Tudor-eigene Manufakturkaliber MT5402 mit Automatikaufzug und Siliziumspiralfeder. Die Uhr ist in allen Details hervorragend verarbeitet. Auge und Hand erfreuen sich an vielen gelungenen Details, von den weißvergoldeten Umrandungen der Stundenindexe bis zur Lünette mit 60er-Teilung, die sich ebenso sanft drehen lässt wie man es von Rolex kennt.

Tudor: Die Black Bay Fifty-Eight Navy Blue mit Stahlband am Handgelenk
Tudor: Wristshot der Black Bay Fifty-Eight Navy Blue
Tudor: Die Black Bay Fifty-Eight Navy Blue am Handgelenk

Beim Armband hat man die Wahl zwischen einem vernieteten Stahlband mit Sicherheitsfaltschließe, einem blauen Synthetikband mit “Soft-Touch”-Feeling und einem blauen NATO-Band mit Silberstreifen aus der Manufaktur von Julien Faure in Saint-Etienne. Die Preise sind im Verhältnis zum Gebotenen sehr fair: 3.340 Euro kostet die Version mit Stahlband, je 3.060 Euro die beiden anderen Varianten. Die Black Bay Fifty-Eight Naby Blue ist seit dem 1. Juli im Fachhandel erhältlich. buc

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Produkt: Download: Breitling Superocean Héritage II im Test
Download: Breitling Superocean Héritage II im Test
Die Superocean Heritage II gestaltete Breitling ganz neu. Verändert haben sich Lünette, Zifferblatt und Uhrwerk. In der Taucheruhr tickt das Tudor-basierte B20.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Keine Frage, eine solide Uhr und im Vergleich mit anderen Marken in dieser Preisklasse, UVP 3.340 Euro, sicherlich eine Alternative.
    Leider sehen viele Personen diese Marke, ähnlich wie Rolex mittlerweile als Objekt für Spekulationen an.
    Ist doch die neue Uhr von Tudor in Online Marktplattformen für einen Aufschlag zu bekommen, Alternativ drohen, wenn man den Händlern glauben darf, auch für diese einfache Uhr, Wartelisten – wie bei der großen „Schwester“ Rolex.
    Sieht man mal von diesem netten „Feature“, mit der Uhr Geld zu verdienen ab, bleibt für mich die nüchterne Erkenntnis, dass die Uhr in der Realität nicht wirklich überzeugen kann, trotz Manufakturwerk.
    Allen Spekulanten, viel Glück!

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  2. Der Trend zu Uhren dieser Grösse spricht mich nicht an! Bei meiner Statur und meinem Handgelenk wirken selbst die 42mm Varianten eher unterdimensioniert und eine Diver von Tudor in 44 oder 45mm gibt es ja leider nicht daher ist diese Marke für mich nicht interessant!

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