UHREN-MAGAZIN: Leserreise Schweiz 2014

Die UHREN-MAGAZIN-Leser vor dem spektakulären Manufakturgebäude von Greubel Forsey.
Die UHREN-MAGAZIN-Leser vor dem spektakulären Manufakturgebäude von Greubel Forsey.

In der Welt von Giulio Papi scheint es keine Probleme zu geben, nur interessante Aufgabenstellungen. Wenn er zur Begrüßung bei Greubel Forsey. Stephen Forsey selbst führt uns durch seinen wahr gewordenen Traum. Als er sich mit seinem späteren Partner Robert Greubel das erste mal traf, sprach er kein Französisch und dieser kein Englisch. Da beide aber Uhrmacher sind, fanden sie schnell einen gemeinsamen Nenner: Komplizierte Uhren mit nützlichen Funktionen und hoher Zuverlässigkeit bei kompromissloser Qualität zu produzieren. Keine hundert Uhren verlassen die Manufaktur im Jahr. Sie liegt  zwischen la Chaux-de-Fonds und Le Locle und ist mit ihrer spektakulären Architektur nicht zu übersehen. Der Anbau an ein Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert – Symbol für die Herkunft der Uhrmacherei im Jura – scheint schräg aus dem Boden aufzusteigen. Im Inneren erweist er sich aber als hochfunktionaler Zweckbau für eine Kleinteilefertigung, in welcher auch Räder, Triebe und Schrauben nach strengsten Spezifikationen gefertigt werden, welche anschließend 18 Spezialisten finissieren, bevor sie im Atelier zusammengebaut werden. Als besonderer Höhepunkt der UHREN-MAGAZIN-Leserreise ergibt es sich bei der Präsentation der Kollektion, dass auch eine Art Piece 1 zu sehen ist. Nahezu fassungslos bestaunen die Leser den Kolibri, welcher der Miniaturkünstler Willard Wigan in die Uhr eingebaut hat und stehen vor dem Geheimnis, wie es den Spezialisten von Greubel Forsey gelungen ist, dieses Kunstwerk ohne künstliche Lichtquelle in einer mikroskopischen Vergrößerung durch die Krone sichtbar zu machen. Wir werden gleich beim Abendessen im Hotel Palafitte am Neuenburger See noch die Gelegenheit haben, die Ereignisse mit Stephen Forsey gemeinsam Revue passieren zu lassen. tw

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