Uhrenexporte: Rückgang im Februar

Die Schweizer Uhrenexporte gingen um 2,5 Prozent zurück

Katharina Studer
von Katharina Studer
am 21. März 2013

Uhrenexporte Februar 2013Wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie am Donnerstag mitteilte, sind die Uhrenexporte im Februar 2013 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Grund sei unter anderem ein sehr ungünstiger Basiseffekt. Stark zurückgegangen sind vor allem die Uhrenexporte nach Hongkong und China.

Die Ausfuhren gingen im Februar um 2,5 Prozent auf 1,61 Milliarden Schweizer Franken zurück. Im Januar waren die Exporte noch um 10,8 Prozent gewachsen. Die Anzahl der ausgeführten Uhren ging im Februar um 14,5 Prozent auf 2 Millionen Einheiten zurück. Wertmäßig war dies ein Minus von 2 Prozent auf 1,51 Milliarden Schweizer Franken. Die Verkäufe von Gold- und Stahluhren blieben fast stabil (-0,2% bzw. -1,0%). Deutlich rückläufig waren dagegen die Exporte von Uhren aus Platin (-11,4%), Silber (-56,4%) und Gold-Stahl-Uhren (-11%).

Die Exporte nach China gingen 34 Prozent zurück, die nach Hongkong um 24 Prozent. Die Ausfuhren in die USA verlangsamten sich etwas (+6,1 %), Deutschland ist nun drittwichtigstes Exportland (+20 %).

Nach Preisen ging der Absatz von Uhren unter 200 Schweizer Franken um 19 Prozent zurück. Die Verkäufe von Uhren mit einem Exportpreis von 200 bis 500 Schweizer Franken waren leicht tiefer. Die Nachfrage nach Uhren zwischen 500 und 3.000 Schweizer Franken ging um 10 Prozent zurück. Nur der Absatz der Uhren mit Preisen über 3.000 Schweizer Franken entwickelte sich leicht positiv.

 

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