Uhrenschmuggel unterbunden

Witold A. Michalczyk
von Witold A. Michalczyk
am 14. Januar 2009

Insgesamt drei Armbanduhren im Wert von rund 20 000 Euro wollten ein 29-jähriger Mann und sein Vater aus der Schweiz nach Deutschland schmuggeln. Ertappt wurde zunächst der 62-jährige Vater bei einer Kontrolle am Zollamt Blumberg/Neuhaus. Der aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis stammende Mann hatte eine hochwertige Uhr eines namhaften Schweizer Uhrenherstellers am Arm. Im mitgeführten Gepäck fanden Zollbeamte dann zwei verschiedene neue Uhrenetuis und entsprechende Betriebsanleitungen. Als Ausrede gab der Mann an, dass sein Sohn Etuis sammle und diese ihm gehören würden. Die Uhr am Handgelenk habe der Sohn im März in München gekauft und ihm anschließend geschenkt. Nach einem Telefonat zwischen Vater und Sohn kam der 29-jährige Sohn zum Zollamt. Auch er verwickelte sich in Widersprüche, räumte dann aber ein, Mitte Dezember drei Armbanduhren bei einem Züricher Juwelier gekauft zu haben. Zwei habe er im Auto versteckt am gleichen Tag über das Zollamt Neuhaus nach Deutschland gebracht. Die dritte Uhr sollte der Vater nun ebenfalls einschmuggeln. Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Sie müssen neben den Einfuhrabgaben von knapp 4000 Euro auch mit Geldstrafen rechnen. wam

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