Ulysse Nardin: Marine Torpilleur Military | SIHH 2018

Limitierter Chronometer in der Marine-Kollektion

Schon immer gehörten Marinechronometer zur Geschichte der Uhrenmarke Ulysse Nardin. Nach der bereits Mitte des Jahres vorgestellten Marine Torpilleur erweitert die Manufaktur nun ihre Marine-Kollektion um die neue Marine Torpilleur Military, die an die ursprünglichen Marine-Taschenchronometer erinnert. Das Uhrenmodell zeigt sich in einem 44 Millimeter großen sandgestrahlten Edelstahlgehäuse.

Ulysse Nardin: Marine Torpilleur Military mit hellem Zifferblatt
Ulysse Nardin: Marine Torpilleur Military mit hellem Zifferblatt

Während die Marine Torpilleur römische Ziffern sowie eine Gangreserve- und Datumsanzeige besitzt, zeigt sich die Military-Version mit arabischen Ziffern und verzichtet auf die genannten Anzeigen. Bei der kleinen Sekunde bei sechs Uhr ist die Seriennummer (1 bis 300) in Rot untergebracht, die auf die Limitierung verweist. Unterhalb der Limitierungszahl stehen die Initialen C.W., die für „Chronometer Watch“ stehen und auf ein Chronometerzertifikat der COSC hinweisen. Im Innern der Marine Torpilleur Military kommt ebenfalls das eigene Automatikkaliber UN-118 mit Diamonsil-Hemmung und Spiralfeder aus Silizium zum Einsatz. Diamonsil ist eine Verbindung von Silizium und synthetischem Diamant an der Oberfläche, was eine Schmierung überflüssig macht.

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Ulysse Nardin: Marine Torpilleur Military mit schwarzem Zifferblatt
Auf der Gehäuserückseite der Marine Torpilleur Military von Ulysse Nardin befindet sich die Gravur eines Torpilleurs

Zwei Versionen sind von der Marine Tourpilleur Military erhältlich: eine mit cremefarbenem Zifferblatt und braunem Lederband und eine mit schwarzem Zifferblatt und orangefarbenen Ziffern. Letztere wird am schwarzen Lederband mit farblich passenden Kontrastnähten getragen. Die Gehäuserückseite ziert die Gravur eines Torpilleurs, eines Torpedoboots das von 1880 bis 1945 in der Kriegsmarine zum Einsatz kam. Wer eines der 300 Exemplare sein Eigen nennen möchte, muss 7.900 Euro bereithalten. ks

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Fast 8000 Euro, aber zwei Millimeter am Sekundenzeiger sparen…

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  2. Nicht nur das, im Vergleich zum Chronometer, der übrigens das gleiche Kaliber hat, ist die Uhr eher für die junge Klientel ausgelegt, die die abgesteckte Version kaufen sollen. Zu dumm nur, dass hier Qualität und Preis im Vergleich zur hauseigen “Konkurrenz” so garnicht stimmig ist.
    Aber glücklicherweise ist UN ja nicht dafür bekannt, dass die UVP bezahlt werden müssen…

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