Urwerk: Köngiskobra – Uhr in Schichten

Dorea Dauner
von Dorea Dauner
am 4. Januar 2010
So viel Innovation braucht Platz: Die unorthodoxe Anzeigeform findet in dem 47 mal 43 mal 15 Millimeter großen Gehäuse genug Raum
So viel Innovation braucht Platz: Die unorthodoxe Anzeigeform findet in dem 47 mal 43 mal 15 Millimeter großen Gehäuse genug Raum

Drei Jahre Entwicklungsarbeit hat diese Kobra von Urwerk verschlungen. Jetzt ist sie präsentierfertig. An der UR-CC1 King Cobra ist eigentlich alles anders, die Zeitanzeige, die Zifferblattanordnung und die Form des Gehäuses. Die Zeitanzeigen sind bei dem UR-CC1-Automatik-Kaliber in Schichten angeordnet: ganz unten liegt die Stunde, in der Mitte die Minute und ganz oben die Sekunde. Minute und Stunde werden nicht durch Zeiger auf Skalen angezeigt, sondern linear mit Zylindern, die – am Ende der Linie angelangt – wieder zurückspringen. Das Gehäuse ist in einem Block konstruiert, sodass das Band nicht mehr an Bandanstößen sitzt, sondern praktisch direkt in das Graugoldgehäuse eingeklinkt wird. Dieser außergewöhnliche Entwurf hat einen starken Vorläufer, einen Prototyp, den das Uhrmacher-Genie Louis Cottier für Patek Philippe schon 1958 gefertigt hat. Für Martin Frei und Felix Baumgartner von Urwerk war diese Ursprungs-»Cobra« der Inspirationsfunke für die Edition. Sie wird aufgrund der begrenzten Fertigungskapazitäten der kleinen Marke nur in einer Anzahl von 50 Exemplaren aufgelegt und kostest 232.600 Euro. dd

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