Vacheron Constantin: Extraflache Uhren mit Werkveredelung

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 20. November 2009
Die neuen Flachen von Vacheron Constantin: Historique 1955 Ultra-fine und Historique Ultra-fine 1968
Die neuen Flachen von Vacheron Constantin: Historique 1955 Ultra-fine und Historique Ultra-fine 1968

In der Uhren-Kollektion Les Historiques legt Vacheron Constantin zwei extraflache Uhren aus den fünfziger und sechziger Jahren neu auf: Die runde, 36 Millimeter große Historique 1955 Ultra-fine fällt mit einer Höhe von nur 4,1 Millimetern trotz des ergänzten Saphirglasbodens flacher aus als ihr Vorgänger und ist damit die momentan flachste mechanische Armbanduhr der Welt. Und auch die beinahe quadratische Historique Ultra-fine 1968, deren Seitenlänge rund 35 Millimeter beträgt, baut mit 5,5 Millimetern weniger hoch als das historische Modell. Das Besondere an extraflachen Uhren sind freilich nicht die Gehäuse, sondern die filigranen Werke. Hier hat sich bei Vacheron Constantin einiges getan: Das runde Modell ist mit einem Nachbau des Originalkalibers 1003 ausgestattet, das Jaeger-LeCoultre in den fünfziger Jahren entwickelt hatte. Nun fertigt Vacheron Constantin das Werk selbst – und zwar aus reinem Gold und mit aufwendigeren Verzierungen. Während die goldene Hauptplatine eine feine Perlage trägt, weisen die Goldbrücken Genfer Streifen sowie anglierte und polierte Kanten auf. Dank dieser Eigenschaften hat sich die neue Werkausführung, die die Originalhöhe von 1,64 beibehält, im Gegensatz zum Original das Qualitätssiegel Genfer Punze erworben. Weitere Merkmale sind ein leicht verringerter Durchmesser von 20,8 Millimetern, eine Unruhfrequenz von 18000 Halbschwingungen pro Stunde und eine Gangreserve, die trotz des geringen Platzes für das Federhaus immerhin 30 Stunden beträgt. Das Automatikwerk der rechteckigen Historique Ultra-fine 1968 wurde weniger stark überarbeitet: Es kommt das 1966/67 entwickelte Originalkaliber zum Einsatz, das allerdings einen technisch verbesserten Selbstaufzug und eine neue Schwungmasse aus Gold besitzt. Auch das Automatikwerk, das seine Maße von 28 beziehnungsweise 2,45 Millimetern beibehält, wurde nun mit der Genfer Punze ausgezeichnet. Seine Unruhfrequenz beträgt ungewöhnliche 19800 Halbschwingungen pro Stunde und die Gangautonomie 40 Stunden. Wer das Design der fünfziger Jahre bevorzugt, bezahlt für die runde Roségolduhr 18.500 Euro, die rechteckige Eleganz der sechziger Jahre kostet 22.700 Euro. ak Vacheron Constantin Werk

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