Vacheron Constantin fördert das Kunsthandwerk

Arbeit am Brillantbesatz
Arbeit am Brillantbesatz

Was hat eine Skelettuhr von Vacheron Constantin mit dem Hochstuhl des kleinen englischen Prinzen George, dem Sohn von William und Kate, zu tun?

Antworten hierauf gab es am letzten Wochenende in Paris und anderen französichen Orten, in London, Mailand und der Genfer Region im Rahmen der Journées Européennes des Métiers d’Art. Die europäischen Kunsthandwerkstage, die ihren Ursprung in Paris haben, fanden vom 4. bis zum 6. April 2014 zum achten Mal statt. Dort öffnen Jahr für Jahr drei Tage lang Ateliers ihre Türen fürs Publikum, das hier einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen bekommt. Während dieser Veranstaltung kann man Spezialisten wie Michel Heurtault besuchen, der maßgeschneiderte Schirme macht. Seine Kreationen orientieren sich an historischen Vorbildern und werden von einem kleinen Team per Hand genäht. Auch alte Schirme restauriert er: Augenblicklich arbeitet sein Atelier an einem Modell, das der russischen Zarenfamilie gehörte.

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Vacheron Constantin: Mécaniques Ajourées
Vacheron Constantin: Mécaniques Ajourées

Einige Arrondissements von ihm entfernt kann man dem Senior-Steinsetzer von Vacheron Constantin in der Markenboutique bei der Arbeit zuschauen. In der Regel arbeitet er in Genf, doch für die Journées des Métiers d’Art kommt er nach Paris, um dort anschaulich zu machen, warum Vacheron Constantin zum Sponsor der Kunsthandwerkstage geworden ist: Die traditionsreiche Manufaktur bewahrt seit jeher alte Handwerkskünste und sorgt für die Weitergabe des Know-how. Dieses Engagement soll sich nicht nur auf die Arbeit im eigenen Hause beschränken, sondern dem Unternehmen ist daran gelegen, dass derartige Künste auch außerhalb seiner Pforten gepflegt, gefördert und vor dem Aussterben gerettet werden.

Miniatur des von Katie Walker entworfenen und gebauten Hochstuhls für Prince George
Miniatur des von Katie Walker entworfenen und gebauten Hochstuhls für Prince George

Alles per Hand: im Atelier des Schirmmachers Michel Heurtault
Alles per Hand: im Atelier des Schirmmachers Michel Heurtault

Außer Paris nimmt mit London jetzt auch eine zweite große europäische Hauptstadt an den Kunsthandwerkstagen teil – 2014 zum zweiten Mal. In der Royal Academy stellt eine ausgewählte Gruppe von Kunsthandwerkern ihre Arbeiten aus und ist, soweit möglich, auch „at work“ zu sehen. Zum Beispiel Katie Walker, die den Hochstuhl für Prince George fertigte. Zur Abrundung des englischen Programms kann man den Schweizer Graveur Jean-Bernard Michel bei der Arbeit an einer Skelettuhr für Vacheron Constantin beobachten.

Und Deutschland? Wäre durchaus ein wünschenswertes Gastgeberland für eine weitere Ausweitung der Kunsthandwerkstage, meint Julien Marchenoir, Marketingdirektor bei Vacheron Constantin. mbe

Handgemachter Jungenschuh aus der englischen Werkstatt Carréducker
Handgemachter Jungenschuh aus der englischen Werkstatt Carréducker

Whisky-Kabinett von John Galvin aus Edinburgh
Whisky-Kabinett von John Galvin aus Edinburgh

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