Produkt: UHREN-MAGAZIN Digital 1/2018
UHREN-MAGAZIN Digital 1/2018
Tudor Black Bay Chronograph +++ Test: IWC Portugieser +++ 7 Weltrekorde: Diese Uhren sind Spitze +++ Schwerpunkt: Quarzuhren +++ Junghans vs. Junkers +++

Wie funktioniert Swatch Pay?

Die Uhr zahlt

Swatch startet in Deutschland nun auch mit seinem in die Uhren integrierten Bezahlservice Swatch Pay. So kann man mit einer Swatch-Uhr überall bezahlen, wo es Terminals für kontaktlose Abbuchungen für EC-Karten und Kreditkarten gibt. Über 75 Prozent aller Geräte für bargeldloses Bezahlen im Handel können das bereits.

Mit einer Swatch Pay-Uhr kann man kontaktlos bezahlen
Mit einer Swatch Pay-Uhr kann man kontaktlos bezahlen

Swatch integriert in einige Modelle einen NFC-Chip, die Uhr wird zum Bezahlen nur kurz an das Gerät gehalten. Bis zu einem Wert von 25 Euro funktioniert das sogar ohne PIN-Eingabe, teurere Einkäufe müssen mit einer vierstelligen Nummer wie bei einer EC- oder Kreditkarte genehmigt werden. Swatch arbeitet in Deutschland mit dem Unternehmen Boon zusammen. Kauft man eine Swatch-Uhr mit Bezahlfunktion, muss man sich die Apps von Boon und Swatch Pay aufs IPhone oder Android-Handy herunterladen und sich dort anmelden. Boon erzeugt eine virtuelle Prepaid-Master-Card, die sich von einem Bankkonto oder einer anderen Kreditkarte online mit Guthaben aufladen lässt. Um die Verbindung mit der Uhr herzustellen, gibt es in den Swatch-Stores ein Terminal, auf das dann die Uhr und das Handy zur Authentifizierung gelegt wird.

Anzeige

Der Ganze ist einfacher als es klingt: Wir haben die Freischaltung von Swatch Pay ausprobieren und festgestellt, dass es in etwa zehn Minuten erledigt war. Die Swatch-Modelle mit Bezahlfunktion kosten mit 75 Euro lediglich fünf Euro mehr. Und das Bezahlen mit der Uhr am Arm ist besonders komfortabel, nicht nur am Strand oder im Schwimmbad, wo eine wasserdichte Uhr natürlich besondere Vorteile gegenüber Bargeld oder einer anderweitig unterzubringenden Karte hat. Beim Design gibt es übrigens keine Einschränkungen. Da das System stromlos funktioniert, könnte es zukünftig auch in die Automatikmodelle integriert werden. Zu erkennen sind die Swatch-Pay-Uhren an dem Funksymbol auf der Bandschließe. jk

[11364]

Produkt: Download: Besuch der Produktionsstätten von Seiko in Japan
Download: Besuch der Produktionsstätten von Seiko in Japan
Die Reportage gewährt Einblicke, was die einzelnen Standorte fertigen und wie es Seiko sogar schafft, alle Teile einer Uhr selbst zu produzieren.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Nach nun wenigen Wochen mit boon.plus und Swatchpay möchte ich nun erste ERfaheungen mitteilen.
    Zum Text “Über 75 Prozent aller Geräte für bargeldloses Bezahlen im Handel können das bereits.”

    Es sind einige Geräte nicht kompatibel von den 75%.
    Da ich einzelne Gerätetypen nicht kenne und es keine Kompatibilitätsliste von Boon gibt, beschreibe ich das ein wenig in “Farben”.
    Problemlos sind bisher “schwarze Geräte” gewesen bei denen man den Kontakt von oben herstellt/auflegt, also z.B. Discounter Netto,Aldi,Lidl,etc..
    Problematisch haben sich bisher Geräte in grau erwiesen.
    In Holland grau von oben und Deutschland seitlich rechts.
    In Holland klappte es bei McD nicht (auch nicht per Smartphone, aber dort mit anderen Kreditkarten problemlos), in Deutschland bei McD nicht immer.
    Eine weitere Problematik bestand darin, dass in der Swatch-App boon irgendwann völlig verschwunden war.
    Erst nach einer völligen Neueinrichtung mit einer anderen E-Mailadresse klappte es. Nur die Boon-Karten-Nr. neu einlesen oder Neuinstallation mit Boon-Karten-Nr einlesen reichte nicht aus .
    Falls Euch das also passiert, lieber gleich die Swatchpay-App mit neuer E-Mail einrichten und dann zum Shop gehen um die vorhandene Boon-Karten-Nr einzurichten. Das erspart Euch meine Stunde im Shop

    Zum Test “Um die Verbindung mit der Uhr herzustellen, gibt es in den Swatch-Stores ein Terminal, auf das dann die Uhr und das Handy zur Authentifizierung gelegt wird.”

    Der Text ist falsch. Das Handy wird nicht aufgelegt, sondern nur die Uhr.

    Allgemeine Anmerkung.
    Die Erst-Einrichtung der Uhr/”Verbindung” geht nur in den Shops.
    Dort waren die Mitarbeiter äußerst freundlich, ebenso wie die Boon-Hotline bei der man grundsätzlich Geduzt wird.
    Es emphielt sich mindestens auf boon.plus höherzustufen, da man dann nicht auf die max. monatliche €100 Aufladung eingeschränkt ist.

    Ein, bzw. den größten Vorteil der Swatchpay-Uhr sehe ich in der
    “Familiennutzung”.
    Man kann den Kindern/Anderen die Uhr mitgeben und bisher konnten sie immer damit bezahlen und bekommt selber die Bezahlnachrichten fast in Echtzeit, bzw. kann selber direkt die Boon-Karte vorübergehend in der Swatchpay-App sperren.
    Insgesamt ist es aufgrund der Probleme noch nicht ganz als vollständiger Ersatz zu sehen, ist aber günstige Zusatzmöglichkeit.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren