Zenith: Jubliäumsuhr der anderen Art

99-mal erhältlich: Das Sondermodell zum 100. Geburtstags des Zenith-Veterans Ephrem Jobin
99-mal erhältlich: das Sondermodell zum 100. Geburtstags des Zenith-Veterans Ephrem Jobin

Einen Tag nach seinem 100. Geburtstag erhielt der ehemalige Zenith-Uhrmacher Ephrem Jobin ein besonders passendes Geschenk: Am 30. November überreichte ihm der neue Markenchef Jean-Frédéric Dufour die letzte Nummer eines auf 100 Exemplare limitierten Jubiläums- beziehungsweise Geburtstagsmodells. Die Roségolduhr mit braunem Zifferblatt und Armband ist einem Modell aus den fünfziger Jahren nachempfunden – einer Zeit, in der Ephrem Jobin Großes für Zenith leistete: Bereits 1948 hatte er das Chronometerkaliber 135 erfunden, das von 1950 bis 1954 den jährlich stattfindenden Präzisionswettbewerb des Observatoriums in Neuchâtel gewann. In der neuen Uhr, deren verbleibende 99 Exemplare für den weltweiten Handel zur Verfügung stehen, tickt jedoch noch keine Neuauflage des Kalibers 135; dieses soll erst in etwa zwei Jahren – so weit wie möglich mit den Originalwerkzeugen – nachgebaut werden und anschließend seinen Weg in eine neue Uhr finden. Bis dahin müssen sich Mechanikfreunde mit dem ebenfalls bekannten Elite-Kaliber zufriedengeben, das für die Jubiläumsuhr mit einem Chronometerzertifikat versehen wird. Der 40 Millimeter große Zeitmesser mit handapplizierten Stundenindexen, zwei Saphirgläsern und goldener Schwungmasse kostet 9.800 Euro. ak

Markenchef Jean-Frédéric Dufour bei der Überreichung des Geburtstagsmodells an den ehemalige Zenith-Uhrmacher Ephrem Jobin
Markenchef Jean-Frédéric Dufour bei der Überreichung des Geburtstagsmodells an den ehemalige Zenith-Uhrmacher Ephrem Jobin

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