Zenith: Uhr für Abenteurer

Zenith El Primero Stratos Flyback Pole 2 Pole

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 15. Juli 2011
Expeditionsuhr: die Zenith El Primero Stratos Flyback Pole 2 Pole
Expeditionsuhr: die Zenith El Primero Stratos Flyback Pole 2 Pole

Als der norwegische Forscher Roald Amundsen im Dezember 1911 Neuland in Form des geografischen Südpols betrat, trug er einen Zenith-Chronographen. Rund 100 Jahre später wird ein weiterer skandinavischer Abenteurer – der Schwede Johan Ernst Nilson – mit einer Uhr der Schweizer Manufaktur an derselben Stelle stehen: mit dem Chronographen El Primero Stratos Flyback Pole 2 Pole.
Allerdings ist sein Weg ein weitaus längerer: Nilson legt im Rahmen des Umweltschutz- und Forschungsprojektes „Pole 2 Pole“ aus eigener Kraft, ohne die geringste Umweltbelastung durch Treibstoffe, den Weg vom Nordpol zum Südpol zurück. Gestartet ist er Ende März, und seine erste Etappe umfasste einen 200 Kilometer langen Marsch über das arktische Packeis bis zum Svalbard-Archipel im Osten Grönlands.

Einen Teil seiner Strecke wird Nilson auf Skiern mit Gleitsegel zurücklegen
Einen Teil seiner Strecke wird Nilson auf Skiern mit Gleitsegel zurücklegen

Die nächste Etappe war ein Segeltörn über das Nordpolarmeer bis nach Kanada. Momentan sitzt Nilson im Sattel seines Fahrrads, auf dem er den gesamten amerikanischen Kontinent durchquert. Von Patagonien aus wird er anschließend in die Antarktis segeln und die letzte, rund zweimonatige Etappe auf Skiern, teilweise mit Hilfe eines Gleitsegels, zurücklegen.

Vor der Reise hat Nilson seine Reisezeit auf rund ein Jahr geschätzt, und momentan sieht es so aus, als könne er diesen Plan einhalten. Zum Grundprinzip der Expedition, keine Ressourcen außer Wasser, Wind, Sonnenlicht und der eigenen Muskelkraft zur verbrauchen, passt eine Automatikuhr, die sich bei den – sicher vielfältigen – Bewegungen des Forschers selbst aufzieht.
Zenith hat Nilson mit dem Chronographen El Primero Stratos Flyback Pole 2 Pole ausgerüstet, der in Funktion und Ausstattung einiges zu bieten hat. Basierend auf dem bekannten Automatikkaliber El Primero ermöglicht der Chronograph zunächst einmal die Zeitmessung während einzelner Etappen. Und dank der ergänzten Flyback-Funktion kann Nilson bei komplexen Manövern, zum Beispiel auf seinem Segelboot, den Chronographen mit nur einem Druck stoppen, auf null stellen und neu starten. Die Datumsanzeige, hier in einem relativ großen Fenster bei der Sechs, ist für einen Weltreisenden ohnehin Pflicht. Eine ebenso große Rolle wie die Funktionen spielt die Robustheit des Gehäuses. Hier verwendet Zenith eine Aluminium-Chrom-Legierung namens Alchron, die sich bisher vor allem in der Luftfahrt und dem Automobilrennsport bewährt hat. Das Material ist weitgehend antimagnetisch, besonders korrosionsfest, relativ leicht und dabei etwa so hart wie Edelstahl. Das neue Gehäuse wurde bei Zenith in zahlreichen Tests mit Salzwasser besprüht, hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt und mit einem Schlagpendel traktiert. Die El Primero Stratos Flyback Pole 2 Pole von Johan Ernst Nilson ist 45,5 Millimeter groß, bis zehn Bar druckfest und besitzt ein widerstandsfähiges Textilarmband. Für „Zivilisten“ wird die Uhr 500-mal gebaut und wahlweise mit einem Alligatorlederband ausgestattet; sie kostet 5.900 Euro. ak

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