Zenith: Zero-G in neuem Gewand

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 1. Dezember 2009
Steht immer waagerecht zur Erde: die Unruh des Zenith Academy Tourbillon Zero-G
Steht immer waagerecht zur Erde: die Unruh des Zenith Academy Tourbillon Zero-G

Der Uhrenhersteller Zenith hat sein 2008 vorgestelltes, revolutionäres Tourbillon Zero-G, dessen Unruh dank einer kardanischen Aufhängung immer waagerecht zur Erdoberfläche steht, in ein elegantes Gehäuse verpackt. Als Academy Tourbillon Zero-G erscheint das technische Wunderwerk in einem abgerundeten Rosé- oder Weißgoldgehäuse. Die Zeitindikation ist nun auf einem guillochierten Zifferblatt untergebracht, und die Sekundenanzeige wurde vom Tourbillon weg auf acht Uhr verlegt. Während die Krone deutlich klassischer gestaltet ist als das markante Bedienelement des Vorgängermodells, sorgt hier ein ausgebuchtetes Gehäuse für zusätzliche optische Spannung. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch nach wie vor auf der komplizierten Aufhängung des Hemmungssystems, das einen großen Teil des Manufakturkalibers El Primero 8801 für sich beansprucht. Allein der Tourbillonkäfig besteht aus 160 Einzelteilen; das gesamte Werk zählt 318 Komponenten. In beiden Goldversionen kostet das Academy Tourbillon Zero-G 350.000 Euro. ak

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